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Vitodens 222-F Notbetieb?

Hallo,

bei uns hat im Mai 2019 die Vitodens 222-F unsere alte Ölheizung ersetzt. Nach der Installation hat alles einwandfrei funktioniert. Zum Sommer habe ich die Anlage auf "Nur Warmwasser" umgestellt. Alle meine Heizkörper haben Thermostate der Firma Bosch, verbunden mit dem Bosch Smart Home System. Auch Dieses habe ich auf Sommer eingestellt, wodurch alle Thermostate geschlossen wurden.

Nach dem wir hier in der Region kurzfristig Nachttemperaturen von 8 Grad hatten, war es morgens doch recht kalt im Haus, daher habe ich alles wieder auf "Heizung und Warmwasser" umgestellt und das Smart Home System entsprechend geregelt. Die Thermostate regeln auch ordentlich, aber die Vitodens möchte den Heizkreis nicht mit Warmwasser bedienen. Gemacht habe ich daher:

  • Wasserdruck kontrolliert = i.O.
  • Kennlinie verändert, damit die Temperaturen hochgeschoben
  • Prüfbetrieb eingeschaltet
  • Partymodus mit Temperatureinstellung 37 Grad
  • Eine Eistüte auf den Außenfühler gelegt = 5 Grad Außentemperatur
  • Thermostat an einem Heizkörper demontiert = maximal beheizen

All dies hat zu keiner Veränderung geführt. Der Kessel wird aufgeheizt und Warmwasser wird auch erzeugt. Heisses Wasser ist also vorhanden.

Das Problem habe ich vor 3 Wochen meinem Heizungsbauer weitergeleitet. Nach 1 Woche wurde mir, nach meiner genauen Schilderung des Problems per Telefon, schriftlich mitgeteilt, dass sich der Hersteller darum kümmern muss. Nach einer weiteren Woche habe ich den Hersteller selbst kontaktiert. Dieser hat mir mitgeteilt, dass man keine Anfrage oder Beauftragung seitens des Heizungsbauers erhalten hat. Nach mehreren Mails, in denen der Kundendienst Viessmann versucht hat das Problem einzugrenzen, wurde mir mitgeteilt, dass sich da der Fachbetrieb drum kümmern muss. Seit dem warte ich wieder eine Woche, sitzte hier mit Jacke und Decke.

Meine Frage: Kann man einen Notbetrieb einschalten? Offensichtlich wird hier ein Relais oder ein Ventil nicht geschaltet und lässt das Heizwasser nicht durch. Kann man das kurzschließen? 

Ich hätte so gerne warme Heizungen!!

 

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen
Hallo TRON, 

wir hatten bereits per Mail miteinander geschrieben. Du hattest den Relaistest durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass das Umschaltventil in der Vorlaufeinheit nicht angesteuert wird. 

Es kann sein, dass sich ein Vakuum aufgrund der geschlossenen Ventile gebildet hat. Eine Idee hätte ich allerdings noch. Schalte bitte die Anlage für ca. eine Stunde komplett ab und öffne alle Heizkörperventile. Schalte anschließend den Vitodens wieder ein und führe noch mal den Relaistest durch. Prüfe dann, ob die Anlage in den Heizbetrieb bzw. ob das Ventil öffnet und der Vorlauf warm wird. 

Grüße °pa 

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27 ANTWORTEN 27

Mai 2019 eingebaut?

Meine Vermutung:

Luft im System -> entlüften

oder 

Es ist noch ein Muffenschieber oder Kugelhahn zu -> öffnen.

Gruß

Heizing

An den Leitungen war ich ja garnicht bei und die Heizung hat ja am Start geheizt, bis ich die softwareseitige Umstellung gemacht habe.
Mit dem Kundendienst Viessmann habe ich ja auch schon einen Aktorentest durchgeführt, wonach der Techniker meinte, warum auch immer, aber offensichtlich scheint das Ventil für die Umschaltung zwischen Warm- und Heizwasser nicht umzuschalten, dass müsse sich der Fachbetrieb angucken. Seit dem wieder Funkstille.
Hallo TRON, 

wir hatten bereits per Mail miteinander geschrieben. Du hattest den Relaistest durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass das Umschaltventil in der Vorlaufeinheit nicht angesteuert wird. 

Es kann sein, dass sich ein Vakuum aufgrund der geschlossenen Ventile gebildet hat. Eine Idee hätte ich allerdings noch. Schalte bitte die Anlage für ca. eine Stunde komplett ab und öffne alle Heizkörperventile. Schalte anschließend den Vitodens wieder ein und führe noch mal den Relaistest durch. Prüfe dann, ob die Anlage in den Heizbetrieb bzw. ob das Ventil öffnet und der Vorlauf warm wird. 

Grüße °pa 

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Hallo Patrick,

bin extra früher von der Arbeit nach Hause gefahren, um das zu testen. Habe um 21:10 Uhr die Heizung komplett ausgeschaltet und um 22:21 Uh wieder an. Vorher habe ich per App alle Thermostate auf maximal Heizen (also 30 Grad) eingestellt und mich vergwissert, dass Diese auch angesteuert wurden und auf 30 Grad stehen. Einen Thermostat im Flur habe ich demontiert, um auszuschließen, dass hier nicht zufällig Smart Home einen Fehler einbaut.
Nach dem wieder Einschalten der Heizung habe ich den Aktorentest wieder durchgeführt, aber leider mit dem gleichen Ergebnis. Bei allen Ventilen (Heizung, Mitte und Warmwasser tut sich garnichts. Man hört nichts und die Leitung wird auch nicht warm. Bei "Ausgang intern" hört man wenigstens noch was anlaufen, aber bei den Ventilen nix.
Ich habe vorsorglich meine Frau jetzt bei meiner Schwiegermutter untergebracht, da sie schon anfängt zu schniefen.
Wusste garnicht, dass 12 Grad so kalt sein können 🙂

Das musst ja nicht du gewesen sein, meine Überlegung war halt, dass der Heizungsbauer nach dem Testbetrieb noch was gewerkelt hat, dazu abgestellt hat und das Wiederöffnen vergessen hat.

Das mit dem Umschaltventil kann natürlich sein, da muss auf jeden Fall dein Heizungsbauer ran, der dann, sollte er nicht weiterkommen, Viessmann beauftragen kann.

Das Einzige was du noch selbst machen kannst, ist die Heizkörper zu entlüften.

Gruß

Heizing

Schade, war einen Versuch wert. Unser Techniker wird sich das Ganze am Freitag bei dir anschauen. 

Grüße °pa 
So, Heizung läuft wieder. Vielen Dank Patrick für´s Kümmern.
In der Tat war es das Umschaltventil, bei dem ein Stellglied ausgehakt war. Wie und wieso konnte auch der Techniker nicht sagen. An ein Erdbeben kann ich mich auch nicht erinnern und der Techniker meinte, er glaubt mir schon, dass ich nicht die ganze Heizung geschüttelt habe.
Was n Unterschied im Haus MIT Heizung!
Freut mich, dass alles wieder läuft..

@Patrick_Zarges
Was kann den da die Ursache sein, so was habe ich noch nie gehört. Kann ich auch noch was dazulernen. 😉

Oder @TRON hast du einen externen Mischer? Dann wäre mir alles klar.
Nein, keinen externen Mischer. Richtig erklären konnte sich der gute Mann vom Service das auch nicht und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass wir hier kein Erdbeben der Stärke 7 hatten! 🙂
Es muss ja eigentlich beim Umstellen von Heizung+Warmwasser auf nur Warmwasser passiert sein, vorher war ja alles i.O.
Für meinen Teil ist mir das auch ziemlich schnuppe, solange das nicht jedes Mal beim Umstellen passiert und ich auch keine Kosten dadurch habe. 😉
Wie bereits geschrieben, können Druckunterschiede dafür sorgen, dass sich das Ventil, wenn es längere Zeit nicht in Betrieb war, festsetzt. Es entsteht ein Unterdruck.

In diesem Fall ist es allem Anschein nach aus der Führung gesprungen. Es gab auch schon Fälle, bei dem sich an der Vorlaufeinheit Rückstände aus dem Heizsystem abgelagert haben, die dann den Hub blockiert haben. 

Grüße °pa 

Danke für die Rückmeldung, wieder was gelernt. Glaub, da muss die Entwicklung nochmals ran.

Die alten Umschaltventile waren da robuster.

Ach Du F**k, hatte vor, den Vitodens 222-f ebenfalls ins Auge zu fassen. Habe einen noch nicht ganz 7 Jahre alten Vitolignio 300-p Pelletkessel im Haus und zittere oft weil das Mistding mal wieder still steht. Meist dann natürlich, wenn es kalt ist und vor Wochenenden und Feiertagen, der Kessel spürt das. Nicht ein Teil, das nicht schon getauscht worden wäre. Im Augenblick noch Ärger mit der Austragungsschnecke und/oder dem Motor, aber ich hoffe, die halten den Winter noch durch. Was ich an Austauschteilen dann gelöhnt haben werde, kostete der Pelletkessel neu und der war nicht billig.

Dieser Beitrag macht mir nun angst, dass das mit nem Gaskocher von Viessmann auch nicht besser ist. Ich würde vermutlich amok laufen. Wäre nicht schon die restliche Viessmann Infrastruktur vorhanden, würde ich wohl einen anderen Hersteller wählen... na mal sehen was der Heizungsbauer so von sich gibt. 

Mitleidvolle Grüße.

Moinsen,
nein, die Anlagen von Viessmann kann ich eigentlich nur empfehlen. Ich habe in meiner letzten Eigentumswohnung auch eine Gastherme von Viessmann gehabt, die lief 10 Jahre ohne Mucken durch. Einzig die Wasserstandanzeige hat 2 mal aufgegeben und musste ersetzt werden, aber offensichtlich wegen zu kalkhaltigem Wasser.
Wird sich zeigen, ob der Fehler nach der nächsten Stillstand-Phase wieder auftritt, also quasi im Winter 2020/21. Und wenn, weiß ich ja jetzt, was los ist. Aber einen vernünftigen Heizungsinstallateur, DEN würde ich mir schon suchen, dann wird´s wohl entspannter als bei mir. Vielleicht installierst du die Anlage im Frühjahr, dann sind anfängliche Patzer nicht ganz so schlimm 😉

Hallo,

da hab ich eine Top-Empfehlung, den Vitocrossal 300, der hat einen größeren Wasserinhalt, ist robust, bodenstehend und langlebig.

http://www.viessmann.de/de/wohngebaeude/gas-heizkessel/gas-brennwertkessel/vitocrossal-300-cu3a.html

Diese Bauweise gab es als Condensola schon seit ca. 1991, da hast du was Zuverlässiges. Den Vitocrossal würde ich jedem Wandgerät vorziehen, das ist Qualität wie früher. Solche robusten bodenstehenden Kessel mit diesem Modulationsbereich bekommst du bei anderen Herstellern gar nicht.

Gruß

Heizing

Hallo Tron! Ich habe auch eine Viessmann Vitodent 222 und mir vor 2 Wochen das Bosch Smart Home mit Raumthermostaten zugelegt. Allerdings habe ich eine Fußbodenheizung. Ich wollte mich mal erkundigen, ob Du für Dich schon die optimalen Einstellungen gefunden hast und an einem Austausch interessiert wärst. Danke für Deine Rückmeldung im Voraus.

Beste Grüße

Sven

Hey Heizing,

danke noch mal für Deinen Tipp! Ich hatte mich nach weiterer Recherche tatsächlich für den Crossal 300 entschieden. Der heizt nun schon seit fast einem Jahr ohne mucken rum. Das ist ein Wohlgefühl. Die Bude ist warm und ich muss keine Pellets mehr schaufeln. Super zufrieden mit dem Ding. Die kleinen wandhängenden Dinger sind irgendwie auch nichts für mich. Ich wollte halt Geld sparen. Üble Erfahrung, das mit dem Pellet-Kessel. Viel viel Geld in Sand gesetzt, aber das ist jetzt Geschichte. Sowohl Viessmann als auch mein Heizungsbauer sind mir auf Grund der Störungshistorie sehr entgegen gekommen, so dass das von der Investition her nicht mehr so schmerzhaft war. Klar war der Umbau zeitaufwändig und ein Gasanschluss musste auch her, aber ich glaube es hat sich gelohnt. Hauptsache er hält mal länger als nur 7 Jahre. Und ich muss keine Bevorratung mehr einplanen.

Gruß Nils

Hey Tron,

ich bin eigentlich auch von Viessmann überzeugt. Die Anlage in meinem alten Haus, die ich übernommen habe war auch schon von Viessmann. Ein Ölbrenner, der inkl. der 4 Jahre Dienst bei mir insgesamt 25 Jahre im Einsatz war. Dann, als das Ding den Geist aufgegeben hat, musste ich ja unbedingt einen auf Öko machen und einen Pellet-Ofen einbauen lassen (von Viessmann). Tja. Das war kein Vergnügen. von den 7 Jahren Laufzeit nur 2 störungsfreie Jahre ist nicht das, was man von einer neuen Heizung erwartet. Nunja, wie es weiter ging, steht in meiner Antwort am Heizing.

Gruß Nils

Hallo Nils-1968,

 

freut mich, dass du dich für den Vitocrossal entschieden hast. Das war eine gute Entscheidung, da wirst du viele, viele Jahre Ruhe mit der Heizung haben. 

 

@delight0401 

 

Ich bin zwar kein so ein Smart-Home-Fan, da ich die Amortisation kritisch sehe, aber wenn du das machen willst, gibt es da auch was von Viessmann. Pluspunkt: es gibt eine Anbindung auf die Kesseleregelung.

 

Wenn du nur die Heizung ausrüsten willst, geht das hier

ViCare Smart Climate - bestellbar (homegrownsmarthome.de)

 

Soll es umfangreicher werden, ist Wibutler zu empfehlen (gehört zu Viessmann)

wibutler: Geräte smart vernetzen | Viessmann

 

Gruß

 

Heizing

Hallo Heizing, danke für Deine schnelle und ausführliche Antwort und die Tips zu den Herstellersystemen. Ich hatte die tatsächlich auch schon gefunden, allerdings bin ich "nur" Mieter und möchte daher so wenig Eingriffe wie möglich in das System vornehmen. Als Eigentümer wäre ich tatsächlich beim Hersteller geblieben 🙂

 

Die Amortisation betreffend bin ich ganz bei Dir, da werde ich lange hier wohnen müssen und viel optimieren, damit ich die Investition raushole 😉 Ist mehr was fürs gute Gefühl. Ob man z.B. für ein Gästebad eine smartes Raumthermostat benötigt ist ohnehin fraglich.

 

Wenn sich konkret jemand mit Bosch Smart Home ausgekannt hätte wäre für mich die Einstellung des Heizungstyps interessant gewesen. Dazu müsste ich wissen, ob meine Anlage Vitodent 222 als "Fußbodenheizung Niedrigenergie" klassifizierbar ist, so wäre nämlich ein Heizungstyp in BSH bezeichnet. Ich vermute mal ja. Was denkst Du?

 

LG und danke im Voraus.

Sven

Klar, in diesem Fall ist es mit der Aufschaltung eher schwierig. 😁

 

Kenne mich zwar mit dem "Bosch Smart Home" nicht näher aus, aber da du eine Fußbodenheizung hast, würde ich "Fußbodenheizung Niedrigenergie" auswählen. Die FBH laufen ja alle mit Niedertemperatur.

 

Gruß

 

Heizing

Moin Sven,

 

Bodenheizung is bei mir nich, aber seit dem ich weiß, dass man am besten den reinen Heizbetrieb auch im Sommer nicht abschalten sollte ( obwohl sie das ja kann und es auch eigentlich Sinn macht), läuft alles Top. Offensichtlich ist das Wasser doch auf Dauer zu aggressiv für die Regler und Ventile. Stellt man ein Ventil ab (also im Sommer), sammeln sich Schwebteile aus den Rückständen der Heizkörper an den Ventilkörpern. Scheinbar verklemmen die dann und im Winter schalten die dann nicht in den Heizbetrieb, sondern nur zur Aufheizung des Brauchwassers auf.

Ich habe jetzt noch einen Repeater in den Keller gesteckt, seit dem sind auch die Verbindungsschwierigkeiten mit der App vorbei. 

Die Heizung befindet sich allerdings im reinen Temperaturbetrieb, die Regelung der einzelnen Räume habe ich per Bosch Smart Home erledigt. Läuft, auch in Verbindung mit Fensterkontakten, sehr gut und ist leichter zu regeln.

 

Hallo Tron,

 

da könnte ein Schlamm- und Magnetitabscheider helfen.

Vitoset Protect: Empfohlenes Originalzubehör | Viessmann

 

Ist aber immer sinnvoll, die Anlage mal im Sommer kurz laufen zu lassen, dann setzen sich Pumpen und Gasmagnetventil nicht fest.

 

Gruß

 

Heizing

Hallo Heizing,

 

sehr interessant. Installation eventuell im Sommer, da für den Einbau das Wasser abgelassen werden muss.

Hast du Erfahrungen mit dem Abscheider? Eventuell Intervalle für das Ablassen des Schmutzwassers?

 

Gruß

 

TRON

ja, Reinigung ist keine große Sache, Magneten wegnehmen und etwas Wasser auslaufen lassen. Sollte normalerweise einmal jährlich bei der Wartung reichen.

 

Gruß

 

Heizing