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Fördermöglichkeiten für Wärmeerzeuger

von Viessmann am ‎06-06-2018 9:31 (350 Ansichten)

Die Zahl der Förderprogramme bei Heizungssystemen ist groß - die individuell beste Variante auszuloten ist ungleich schwieriger. Je nach dem, welches nachhaltige und energieeffiziente Heizsystem installiert wird, ändern sich Art und Höhe der Förderung. Neben den Details zu allen Arten der Förderungen bietet Viessmann auf seiner Homepage auch ein eigenes Berechnungswerkzeug an, mit dem man sich ganz unkompliziert und schnell eine erste individuelle Berechung erstellen kann. Möglich sind hier Summen von bis zu 11.100 Euro. Klare Ansage. Doch wer zahlt diese Gelder?

Bund, Länder, Kommunen und Energieversorger stellen die Fördermittel bereit, wenn ein Anlagenbetreiber in besonders energiesparende und umweltfreundliche Heiztechnik investiert. Und immerhin gut 80 Prozent aller Heizungsanlagen in Deutschland sind noch nicht auf dem aktuellen Stand der Technik. Um den Weg für eine energieeffiziente und umweltbewusste Zukunft flächendeckend zu ebnen, muss dieser Modernisierungsstau behoben werden. Die verschiedenen Förderprogramme leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag.

Fördermittel und Anträge bei der KfW

Eines der Programme wird durch die KfW – die Kreditanstalt für Wiederaufbau - ermöglicht. Ist deren Voraussetzung erfüllt, dass eine Investitionssumme von mindestens 3.000 Euro zu Grunde liegt, unterstützt die KfW die Modernisierung der alten Heizungsanlage hin zu einem neuen, energieeffizienten Wärmeerzeuger mit bis zu 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Was förderfähig ist und was nicht, das erfragt man am besten direkt bei der KfW. Generell gilt, dass alle Anträge einschließlich Bewilligung vorliegen müssen, bevor eine Investition getätigt ist. Die Fördergelder fließen schließlich nicht aus einem endlos tiefen Topf, sondern sind begrenzt. Eine fachgerechte und professionelle Beratung schon vor der Bau- oder Umbauphase bietet sich daher nicht nur an, sondern ist Bedingung für die erhofften Fördermittel. Denn für jeden Antrag auf KfW-Förderung wird die Bescheinigung eines Energieeffizienzexperten bzw. Energieberaters benötigt. Sind alle Bedingungen erfüllt, kann der Antrag ganz leicht online unter www.kfw.de gestellt werden.

Biomasse als Anreiz

Als zweites großes Modell kann exemplarisch die BAFA-Förderung genannt werden. Hierbei stellt das Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle zum Beispiel für den Einsatz von Biomassekesseln eigene Fördermittel zur Verfügung. Da Holz ein nachwachsender und vor allem ein extrem nachhaltiger Rohstoff ist, fördert die BAFA zusammen mit dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) den Einsatz von Holzheizkesseln bis zu einer Nennwärmeleistung von 100kW. Wird nun beim Um- oder Neubau beispielsweise ein energieeffizienter Viessmann-Holzheizkessel verwendet, sind beachtliche Förderungen möglich.

Inwieweit ein Förderprogramm für die individuelle Heizungsmodernisierung interessant werden kann, hängt nicht nur vom Energieversorger, sondern auch von der jeweiligen Region ab. Jedes Bundesland verfährt beim Thema Energie auf seine eigene Weise. Auskunft geben die verschiedenen Internetauftritte der zuständigen Behörden.

Fakt ist, und dies soll den Artikel auch abschließen, dass sich eine Modernisierung der Heizungsanlage und der Einsatz eines energieeffizienten Wärmeerzeugers in jedem Fall lohnt. Bei der Anschaffung genauso wie auf lange Sicht. Die eingangs erwähnten 11.100 Euro sind übrigens die maximal mögliche Fördersumme beim Kauf einer Vitovalor PT2, dem innovativen Brennstoffzellenheizgerät von Viessmann. 

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