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Zwei in einem: Investition in einen zukunftssicheren Energiemix

von Community Manager am ‎28-09-2015 10:48 (24.615 Ansichten)

Vitocaldens 222-F.jpgEs geht rasant voran auf dem Heizungsmarkt. Auf Fachmessen werden uns jährlich ausgeklügeltere Systeme und neue Technologien präsentiert. Schon jetzt setzen immer mehr Häuslebauer auf hybride Heizungsanlagen – und sind damit auf einem zukunftsweisenden Weg.

Gemeinsam stark: Kombination zweier hochwertiger Technologien
Bei hybriden Heizsystemen handelt es sich um eine gänzlich neue Gerätekategorie, bei der zwei Energieträger zu einem hocheffizienten Wärmeerzeuger kombiniert werden. Der Klassiker unter diesen „Mischheizungen“ sind Wärmepumpen-Hybridsysteme, die erneuerbare Energien mit bewährter Gas- oder Öl-Brennwerttechnik verbinden. Sie bestehen jeweils aus drei Komponenten: eine Brennwerttherme, eine Wärmepumpe, sowie eine Systemregelung. Diese sorgt dafür, dass je nach vorherrschenden Bedingungen die effizientere Technologie zum Einsatz kommt. So sorgt das Brennwertgerät bei niedrigen Außentemperaturen zuverlässig für eine gemütliche Wohnung und warmes Wasser. Wird eine geringere Vorlauftemperatur im Heizsystem benötigt, weil es draußen wärmer wird, setzt die Wärmepumpe ein.

Hocheffizient und regenerativ: ein „grüner Fußabdruck“ für die Zukunft
Die Gleichung ist einfach: Werden beide Technologien in einem Gerät verbunden und von einer intelligenten Regelung gesteuert, ergibt das ein Heizsystem mit maximaler Energieeffizienz und deutlichem Einsparpotential. Unter Einbindung regenerativer Ressourcen wird das Hybridheizgerät zu einem besonders nachhaltigen Wärmeerzeuger. Das schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern verbessert auf lange Sicht auch die CO2-Bilanz. Zudem sind Sie als Betreiber damit nicht mehr nur von einem Energieträger abhängig, sondern können die jeweiligen Vorteile bestmöglich ausschöpfen.

Doppelt hält besser
Auch können Stromkosten weiter gesenkt werden, indem die Hybridheizung durch Photovoltaik ergänzt wird. Denn die gewonnene Energie kann nicht nur für den Eigenverbrauch genutzt werden. All das, was quasi zu viel produziert wird und den Eigenbedarf übersteigt, wird ins allgemeine Stromnetz eingespeist und drückt damit auch den Strompreis. Zudem lebt man mit einer Photovoltaikanlage zu fast 100 Prozent autark und die Anlage bedarf kaum Wartungsarbeiten.

Lohnenswerte Investition in den Austausch
Ein Wärmepumpen-Hybridsystem ist nicht nur bei Neubauten sinnvoll. Auch wenn bereits ein Brennwertkessel in Betrieb ist, kann meist unproblematisch eine Wärmepumpe nachgerüstet werden. Doch auch die Investition in einen kompletten Austausch älterer Systeme rechnet sich schnell. Nicht ohne Grund gelten Geräte ab 15 Jahren in der Heizungsbranche als „alt“. Für moderne Anlagen gibt es seit Ende September ein Effizienzlabel, wie wir sie bereits bei Kühlschränken kennen. Zudem wird die Umrüstung zu nachhaltigeren Heizungsanlagen wie Hybridgeräten staatlich gefördert. Wenn das kein Ansporn für eine Modernisierung ist!  

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