abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Anzeigen  nur  | Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 
Beantwortet! Gehe zur Lösung.

Gasverbrauch meines Kombisystems, Zustandszahl und Brennwert

Hallo Community,

 

ich betreibe eine BSZ PA2 und einen Spitzenlastkessel Vitodens 200-W 2,5- 19 KW.

Wenn ich den addierten Gasverbrauch beider Komponenten (lt. Display) einer Woche mit dem Gasbezug lt. Gaszähler des Netzbetreibers der betreffenden Woche vergleiche komme ich zu Unterschieden!

Kann das mit der Zustandszahl-IST vs. der in den Geräten voreingestellten Zustandszahl zusammenhängen?

Wo kann ich bei den beiden Geräten überhaupt Zustandszahl und Brennwert lt. letzter Jahresabrechnung einstellen?

Bei der BSZ PA2 geht es jedenfalls nicht über die auf Seite 19 der Anleitung für den Betreiber oben beschriebene Prozedur!

Die unter 4. zu treffende Auswahl "Brennwert und Gaszustandszahl einstellen" wird mir bei meinem Gerät nicht angeboten!!

 

Danke für Eure Hilfe

Sparfuchs

3 AKZEPTIERTE LÖSUNGEN

Akzeptierte Lösungen
Hallo sparfuchs,

ich denke die Abweichung kann durch die voreingestellten Werte für Brennwert und zustandszahl kommen.
Ich hab diese bei mir angepasst, jedoch habe ich auch trotzdem noch Abweichungen allerdings waren das die Werte meiner letzten Ablesung im August...
Wie gesagt Abweichungen habe ich im Vergleich Gerätewerte vs Gas-Zählerstand immer noch...

Viele Grüße

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Hallo Sparfuchs,

 

bei der PA2 muss man leider abweichend zur Bedienungsanleitung in die Parameterebene rein. Die Vorgehensweise kann der Montage- und Serviceanleitung unter dem Punkt "Parameter aufrufen" entnommen werden. In der Gruppe "Allgemein" findest die Parameter 1098.4 „Gaszustandszahl“ und 1098.5 „Brennwert“. Selbige Einstellungsmöglichkeiten gibt es auch beim Vitodens 200-W B2HF.

 

Bitte berücksichtige, dass dennoch Abweichungen zum geeichten Gaszähler möglich sind. Die im Energiecockpit angezeigten Verbrauchswerte werden nicht mit Messeinrichtungen ermittelt, sondern berechnet. Die Berechnung erfolgt unter Berücksichtigung der vorhandenen Anlagenkomponenten sowie des Nutzerverhaltens (z. B. Laufzeit und Auslastung). Bedingt durch anlagenspezifische Parameter (z. B. Aufstellhöhe oder Ausführung des Abgassystems) kann es zu Abweichungen zwischen den angezeigten (berechneten) und den tatsächlichen Verbrauchswerten kommen. Weitere Abweichungen sind durch saisonale Umweltbedingungen und weitere Faktoren möglich. Das Energiecockpit dient der Visualisierung der bisherigen Energieflüsse. Es kann Mehr- oder Minderverbräuche in bestimmten Vergleichszeiträumen aufzeigen. Eine Nutzung als verbindliche Abrechnungsgrundlage ist nicht möglich.

 

Beste Grüße Robin

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Hallo Robin,

 

Ihre Antwort geht glatt an meinem Beitrag vorbei:

Die Netzbetreiber haben har keine große Wahl, die jüngsten Novellen des KWK-Ges und EEG schreiben für abrechnungsrelevante Zähler die netzbetreibereigenen Zähler vor. Ausnahmen sind nur für Altanlagen mit unter Bestandsschutz stehenden Zählern vorgesehen! Dein "immer wieder fordern..." suggeriert aber das Gegenteil, nämlich, dass die Netzbetreuber Entscheidungsspielraum nutzen könnten.

Das Verhalten der Netzbetreiber ist aber nicht mein Problem. Die firmenseitige, also Viessmanns, Aussage der geräteinterne Zähler sei ein Netto-Stromzähler habe ich in Frage gestellt. Die gesetzeskonformne Forderung der Netzbetreuiber hat vermutlich den Hintergrund, dass die geräteinternen Zähler meist Bruttostromzähler sind, d.h. sie zählen den nicht abrechnungsrelevanten Eigenverbrauch der Anlagen und der zu Ihrem Betrieb notwendigen Pumpen und Mischer mit.

Also:

misst der geräteinterne Zähler der PA2 den produzierten Strom (also Brutto) oder wird die um den Eigenverbrauch des Systems reduzierte Erzeugung gemessen?

Bevor sie Antworten rechnen Sie doch einfach mal nach:

Meine PA2 hat lt. Energiecockpit in 843 Betriebstunden nur 750 Produktionsstunden gehabt (Gründe wären später zu diskutieren) und dabei 572 KWH Strom produziert.

Der vom Netzbetreiber gelieferte und nach Montageanleitung installierte Nettostromzähler (Zweiwegezähler!) misst aber nur 517 produzierte und 13 aus dem Hausnetz in die Anlage zurückgeflossene KWH.

Jetzt wenden sie die Stromverbrauchsleistungen in Betriebs- und Standby/Regenerationszeiten lt. Datenblatt an. Zu welchem Schluß bezgl. der Messung des geräteinternen Zählers kommen sie dann?

Brutto oder Netto?

 

Danke für Ihre Hilfe

Sparfuchs

 

PS

Bezgl. der Anzeige/Messung des Gasverbrauches im Cockpit/ViCare handelt es sich wahrscheinlich dann doch um eine wenig brauchbare Spielerei. Schade...

Das Hauptzollamt wird womöglich jede halbwegs plausible Aus-Rechnung anhand des (Brutto?!) erzeugten Stromes akzeptieren:

Die Erstattungsbeträge sind zu gering, als dass es sich lohnte die knappe Zeit des Personals auf dem Hauptzollamt zu verschwenden!!!

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

14 ANTWORTEN 14
Hallo sparfuchs,

ich denke die Abweichung kann durch die voreingestellten Werte für Brennwert und zustandszahl kommen.
Ich hab diese bei mir angepasst, jedoch habe ich auch trotzdem noch Abweichungen allerdings waren das die Werte meiner letzten Ablesung im August...
Wie gesagt Abweichungen habe ich im Vergleich Gerätewerte vs Gas-Zählerstand immer noch...

Viele Grüße

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Hallo Sparfuchs,

 

bei der PA2 muss man leider abweichend zur Bedienungsanleitung in die Parameterebene rein. Die Vorgehensweise kann der Montage- und Serviceanleitung unter dem Punkt "Parameter aufrufen" entnommen werden. In der Gruppe "Allgemein" findest die Parameter 1098.4 „Gaszustandszahl“ und 1098.5 „Brennwert“. Selbige Einstellungsmöglichkeiten gibt es auch beim Vitodens 200-W B2HF.

 

Bitte berücksichtige, dass dennoch Abweichungen zum geeichten Gaszähler möglich sind. Die im Energiecockpit angezeigten Verbrauchswerte werden nicht mit Messeinrichtungen ermittelt, sondern berechnet. Die Berechnung erfolgt unter Berücksichtigung der vorhandenen Anlagenkomponenten sowie des Nutzerverhaltens (z. B. Laufzeit und Auslastung). Bedingt durch anlagenspezifische Parameter (z. B. Aufstellhöhe oder Ausführung des Abgassystems) kann es zu Abweichungen zwischen den angezeigten (berechneten) und den tatsächlichen Verbrauchswerten kommen. Weitere Abweichungen sind durch saisonale Umweltbedingungen und weitere Faktoren möglich. Das Energiecockpit dient der Visualisierung der bisherigen Energieflüsse. Es kann Mehr- oder Minderverbräuche in bestimmten Vergleichszeiträumen aufzeigen. Eine Nutzung als verbindliche Abrechnungsgrundlage ist nicht möglich.

 

Beste Grüße Robin

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Hallo,

die Ausführungen von Sparfuchs kann ich nachvollziehen.

Allerdings können abweichend vom Handbuch bei der Vitodens 300W die Werte für Gaszustandszahl und Brennwert jeweils nur mit einer Nachkommastelle eingegeben werden. (lt. Handbuch jeweils 4 Nachkommastellen)

Keinerlei Verständnis habe ich allerdings dafür, daß die im im Energiecockpit angezeigten Verbrauchswerte

rechnerisch eine Differenz zwischen den addierten Tageswerten eines Monats und dem in den Monatswerten angezeiten Wert aufweisen. Die Addition von November 2020 ist bei mir 152,6m³. In den Monatswerten wird dagegen 155,6m³ angezeigt. (für alle Monate gilt die Addition ist niedriger als der Monatswert.)

Gruß Xaver

 

Hi Robin,

 

meine Gasrechnungen weisen seit Jahren die Z-zahl 0,9470 und den Br-wert 10,29 aus.

Hi Robin,

Bei der Umrechnung cbm-Gas auf KWH-Gas kommt es auf das Produkt der beiden Werte an, bei mir also

9,7446!  (KWHtherm/cbmGas)

Bei der PA2 kann ich beide Werte nur auf eine Nachkommastelle exakt einstellen, also:

- Z-zahl 0,9 oder 1,0 oder 1,1

- Br-wert 10,0 bis 10,9

Ich habe Z-Zahl 0,9 und Br-wert 10,8 eingestellt und treffe dann mit 0,9x10,8 = 9,72 den o.g. Zielwert von 9,7446 nur schlecht.

Gibt es eine "bessere" Wahl?

Auf welcher Basis soll ich dem Hauptzollamt beim Antrag auf Energiesteuererstattung den Gasverbrauch der BSZ nachweisen?

 

Danke für Deine Hilfe

Sparfuchs

 

Hallo Xaver und Sparfuchs,

 

die Abweichungen sind vermutlich weitere Bugs im Energiecockpit. Ich erhoffe mir da baldig eine Update zu, was ich selbst aber nicht beeinflussen kann. Die Produktverantwortlichen wissen darüber bescheid.

 

Wenn die Gasverbrauchswerte der Brennstoffzelle unvollständig oder fehlerhaft angezeigt werden, ist das ganz klar ärgerlich. Bei der Thematik sollte man aber berücksichtigen, dass es bei der Energiesteuer-Rückerstattung nur um kleinere Eurobeträge geht, die erstattet werden. Im Energiecockpit wird der Gasverbrauch jeweils für das aktuelle und das vergangene Jahr angezeigt. Hier gelten als Stichtage jeweils der 1.1. bis 31.12. des Jahres. Der Online-Rechner sollte bei der Energiesteuer-Rückerstattung unterstützen.

 

Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue hoffentlich bessere Jahr wünsche ich...!

 

Beste Grüße Robin

Hallo Robin,

die Gasverbrauchswerte aus der Anzeige von Viessmann sind eine nette Spielerei.

Gelten tut aber die Anzeige des Gaszählers.

Nur ein kleiner Hinweis:

In der Anzeige von Viessmann scheint ein Rechenfehler zu sein -> Die Addition der Tageswerte ist ungleich der angezeigten Monatssumme, Zusätzlich zur Differenz zum Gaszähler.

Auch ich wünsche Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue hoffentlich bessere Jahr. Xaver

Hallo Xaver,

 

frohes Neues.

 

Das fehlerhafte Energiecockpit wird mit dem erhofften Update eine Korrektur bekommen. Dennoch wie du schon beschrieben hast sind die Werte eher eine nette Spielerei und ganz klar nicht abrechnungsrelevant. Die Ausnahme bildet die eingesetzte Gasmenge der Brennstoffzelle für die Energiesteuer-Rückerstattung, wo es wie schon beschrieben eher um Kleckerbeträge geht.

 

Beste Grüße Robin

Alles gute im Neuen Jahr zusammen,

damit Habe ich noch keine Antwort auf meine Frage zu der "besten" Einstellung von Zustandszahl und Brennwert unter den gegebenen Einstellungsbedingungen!

Zudem ist die Ermittlung der Gasverbrauchswerte für die PA2 einigermaßen unplausibel:

bei Stromproduktion zwischen 15 KWH/Tag und 18,3 KWH/TaG beobachte ich für jeden Tag konstant 4,4 cbm Gasverbrauch!! Auf Wochenbasis ist das schon anders!! In jedem Fall wird eine Erhöhung des elekjtrischen Wirkugsgrades suggeriert!

Hier ein paar Daten:

                                    KW 50   KW 51    KW52    KW53

Gasverbrauch cbm        33,7      31,9        30,8       30,8

Stromprod. KWH           107        110          115        118

 

Welche Erklärung gibt es dafür?

 

danke für Eure Hilfe

Sparfuchs

Hallo zusammen,

je mehr ich hier und in der Bedienungsanleitung/Montage-und Serviceanleitung der PA2 lese, umso unklarer wird mir, wo ich die abrechnungsrelevanten Daten, nämlich Gasverbrauch (Energiesteuerrückerstattung!) und erzeugte Strommenge (Zuschuss für Einspeisung bzw. Eigenverbrauch) ablesen kann.

Zunächst zum Strom:

Der interne Stromzähler der PA2 ist angeblich ein geeichter Netto-Stromzähler, der allerdings nach Aussage der Rheinischen Netzgesellschaft (RNG) nach letzter Novelle des KWK-Gesetzes! nicht mehr abrechnungsrelevant ist. Stattdessen besteht die RNG auf Einbau eines von ihr gelieferten Produktionszählers. Dieser von der RNG verbaute Zähler wurde lt. Stromlaufschema S.19 der Montage-und Serviceanleitung der PA2 (6020465 DE, 10/2019) von meinem Elektriker "verkabelt" : nämlich zwischen dem angeblich irrelevanten geräteinternen Zähler Z3 und der Einmündung des Stromlaufes in den Strang H<-->Z4.

Nun misst dieser Zähler seit InBetriebnahme der PA2 kontinuierlich ca. 10% weniger Strom als der geräteinterne Zähler Z3!

Wer kennt das Problem?

Die Frage aller Fragen lautet:

sind die fehlenden ca. 10% nicht doch der Eigenverbrauch der PA2 oder misst einer der beiden Zähler falsch

oder ist die "Verkabelung" falsch?

Nun zum Gas:

Wenn also weder das Display im EnergieCockpit noch das Display in ViCare die korrekten Gasverbräuche anzeigen wo dann kann ich die für die Energiesteurabrechnung benötigten Gasverbrauchwerte ablesen?

 

Danke für Eure Hilfe

Sparfuchs

 

 

Hallo Sparfuchs,

 

immer wieder kommt es vor, dass Energieversorger den internen Stromzähler nicht akzeptieren und ein zusätzlicher Stromzähler eingebaut werden muss. Darauf haben wir leider keinen Einfluss. In punkto "Energiesteuer-Rückerstattung" haben die Nachkommastellen keine großartige Auswirkung auf den Endbetrag. Bitte runde jeweils die Werte für die Parametereingabe passend nach oben oder unten.

 

Wenn die Energie- bzw. Verbrauchswerte alles andere als plausibel sind, nutze alternativ den zusätzlichen Zähler vom Netzbetreiber oder den geeichten internen Nettostromzähler für eine Umrechnung. Für die Brennstoffzelle kann ein Daumenwert in punkto Gasverbrauch angenommen werden. Für die Erzeugung von ein 1 kWh Strom werden ca. 2,7 kWh Energie benötigt, was 0,27 m³ Erdgas entsprechen würde. Sollte es Probleme mit der Energiesteuer-Rückerstattung geben, müssen wir eine zufriedenstellende Lösung ausarbeiten. 

 

Zur bauseitig umgesetzten Verdrahtung und der beschriebenen 10% Abweichung kann ich keine Aussage treffen. Dein Fachbetrieb kann aber eine Überprüfung über unseren Servicecenter einleiten, wo der Elektriker am besten mit vor Ort ist.

 

Beste Grüße Robin

Hallo Robin,

 

Ihre Antwort geht glatt an meinem Beitrag vorbei:

Die Netzbetreiber haben har keine große Wahl, die jüngsten Novellen des KWK-Ges und EEG schreiben für abrechnungsrelevante Zähler die netzbetreibereigenen Zähler vor. Ausnahmen sind nur für Altanlagen mit unter Bestandsschutz stehenden Zählern vorgesehen! Dein "immer wieder fordern..." suggeriert aber das Gegenteil, nämlich, dass die Netzbetreuber Entscheidungsspielraum nutzen könnten.

Das Verhalten der Netzbetreiber ist aber nicht mein Problem. Die firmenseitige, also Viessmanns, Aussage der geräteinterne Zähler sei ein Netto-Stromzähler habe ich in Frage gestellt. Die gesetzeskonformne Forderung der Netzbetreuiber hat vermutlich den Hintergrund, dass die geräteinternen Zähler meist Bruttostromzähler sind, d.h. sie zählen den nicht abrechnungsrelevanten Eigenverbrauch der Anlagen und der zu Ihrem Betrieb notwendigen Pumpen und Mischer mit.

Also:

misst der geräteinterne Zähler der PA2 den produzierten Strom (also Brutto) oder wird die um den Eigenverbrauch des Systems reduzierte Erzeugung gemessen?

Bevor sie Antworten rechnen Sie doch einfach mal nach:

Meine PA2 hat lt. Energiecockpit in 843 Betriebstunden nur 750 Produktionsstunden gehabt (Gründe wären später zu diskutieren) und dabei 572 KWH Strom produziert.

Der vom Netzbetreiber gelieferte und nach Montageanleitung installierte Nettostromzähler (Zweiwegezähler!) misst aber nur 517 produzierte und 13 aus dem Hausnetz in die Anlage zurückgeflossene KWH.

Jetzt wenden sie die Stromverbrauchsleistungen in Betriebs- und Standby/Regenerationszeiten lt. Datenblatt an. Zu welchem Schluß bezgl. der Messung des geräteinternen Zählers kommen sie dann?

Brutto oder Netto?

 

Danke für Ihre Hilfe

Sparfuchs

 

PS

Bezgl. der Anzeige/Messung des Gasverbrauches im Cockpit/ViCare handelt es sich wahrscheinlich dann doch um eine wenig brauchbare Spielerei. Schade...

Das Hauptzollamt wird womöglich jede halbwegs plausible Aus-Rechnung anhand des (Brutto?!) erzeugten Stromes akzeptieren:

Die Erstattungsbeträge sind zu gering, als dass es sich lohnte die knappe Zeit des Personals auf dem Hauptzollamt zu verschwenden!!!

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Hallo Sparfuchs,

 

es gibt vor der Inbetriebnahme diverse Anträge an den Stromnetzbetreiber, wo der Anlagenbetreiber zwei Auswahlmöglichkeiten in punkto "Auszahlung des KWK-Zuschlags" hat. Die erste pauschale Auszahlung ist unsere Empfehlung. Hierbei bekommt der Betreiber eine pauschale Vergütung für den produzierten Strom. Die Ertragswerte vom geräteinternen Nettostromzähler Z2 sind dann eher unrelevant. Bei der zweiten Möglichkeit wird ein zusätzlicher Nettostromzähler vom Netzbetreiber am zentralen Zählerplatz installiert, was sicherlich ärgerlich zusätzliche Kosten verursacht, aber eine genaue Abrechnung von Einspeisung und Eigenverbrauch des erzeugten Stromes mit sich bringt. Deinen Zeilen zu entnehmen, hast du dich für die zweite Abrechnungsvariante entschieden. 


Der im Grundgerät Vitovalor integrierte Stromzähler Z2 ist ein Nettostromzähler von der Fa. Saia-Burgess. Dieser zählt nur rein den erzeugten Strom der Brennstoffzelle, der für die Verbraucher zur Verfügung gestellt wird. Bei den 750 Watt pro Stunde elektrisch werden andere Anlagenkomponenten und Verbraucher nicht berücksichtigt, kurzum erst später bei dem saldierenden Zweirichtungszähler vom Stromnetzbetreiber zusammen mit den anderen häuslichen Verbrauchern gegengerechnet.


In Bezug auf die beobachteten Abweichungen möchten wir auf die Hinweise der Bedienungsanleitung hinweisen. Die im Energiecockpit angezeigten Verbrauchswerte werden nicht mit Messeinrichtungen ermittelt, sondern berechnet. Die Berechnung erfolgt unter Berücksichtigung der vorhandenen Anlagenkomponenten sowie des Nutzerverhaltens. Bedingt durch anlagenspezifische Parameter kann es zu Abweichungen zwischen den angezeigten (berechneten) und den tatsächlichen Verbrauchswerten kommen. Weitere Abweichungen sind durch saisonale Umweltbedingungen und weitere Faktoren möglich. Das Energiecockpit dient der Visualisierung der bisherigen Energieflüsse. Es kann Mehr- oder Minderverbräuche in bestimmten Vergleichszeiträumen aufzeigen. Eine Nutzung als verbindliche Abrechnungsgrundlage ist nicht möglich.

 

Beste Grüße Robin

Hallo Herr Braun,

 

haben Sie herzlichen Dank für die Belehrung zu den beiden KWK- Zuschußvarianten eingangs Ihrer Antwort zu meinem o.g. Beitrag. Ja, ich habe die Variante 4 ct/KWH Eigenverbrauch und 8ct/KWH Einspeisung gewählt und deshalb die Kosten für den Einbau des Nettoproduktionszählers meines Netzbetreibers bzw. Elektrikers in Kauf genommen.

Die Entscheidung war womöglich falsch, da ca. 10% des von der PA2  produzierten Stroms lt. Energiecockpit der Anlage auf wundersame Weise im Kabel von der PA2 über den RNG-Zähler in das Hausnetz verloren gehen und deshalb nicht mehr für Einspeisung in das öffentliche Netz zur Verfügung stehen, es sei denn:

- der als geeicht gelieferte RNG -Zähler misst falsch oder

- wurde von meinem Elektrikerberieb falsch "verkabelt", nämlich hinter dem Schutz K, L vor Einleitung in den Strang H <--> Z4 (s. dazu S. 19 Montage- und Serviceanleitung PA2, 6020465 DE v. 10/2029)

Ich hatte Sie gebeten, einmal mit meinen Daten vom 11.01.2021 nachzurechnen. Das haben sie leider unterlassen. Deshalb rechne ich einmal!

Ich sehe, Stand heute 18:00:

lt. EnergieCockpit der PA2 992 Betriebsstunden; 884 Produktionsstunden, 674 KWH produzierten Strom

Lt. rückflußgesperrtem Zweirichtungszähler der RNG: 610 KWH Fluß in Richtung Hausnetz und 15 KWH Bezug der PA aus dem Hausnetz (Eigenverbrauch der Anlage in StandBy- oder Regenartionsphasen !?)

Jetzt rechne ich wie folgt:

Produktionsdifferenz lt. Cockpit minus RNG Zähler = 674 - 610 = 64 KWH plus 15 KWH Bezug meiner PA2

aus dem Hausnetz, also insgesamt 79 KWH dividiert durch 992 Betriebsstunden, ergibt eine Aufnahmeleistung von durchschnittlich 0,07964 KW über alle bisherigen Betriebsstunden, fast die 80 W Aufnahmeleistung lt. Datenblatt der PA2.

Zu welchem Schluß kommen sie nun bezüglich der beiden Fragen:

Misst der PA2- interne Stromzähler die produzierte Strom-Menge Brutto oder Netto, also nach Abzug des Eigenverbrauches der PA2?

Was misst denn der RNG- Zähler?

 

Danke für Ihre Hilfe

Sparfuchs

 

 

 

 

.

Hallo Sparfuchs,

 

ich denke hier muss erstmal eine Sortierung rein. Meine letzte Antwort sollte keine Belehrung sein, wenn das so auf dich eingewirkt hat, möchte ich mich entschuldigen. Leider kann ich mangels Herstellnummer deine Anlage nicht zuordnen. Auf der Seite 19 der Montage- und Serviceanleitung wird eine PA2 mit PV-Anlage ohne Stromspeichersystem aufgezeigt. Ist deine Anlage mit Komponenten so aufgebaut, oder entspricht sie eher der Seite 17, wo nur die PA2 eingebunden wird? 

 

Das thematisierte Energiecockpit bzw. deren Werte blende bitte bei den Berechnungen und Gegenüberstellungen aus. Diese Werte können grundsätzlich von der Realität abweichen, wo ich im letzten Beitrag schon drauf hingewiesen habe. 

 

Der Zähler Z2 ist wie bereits geschrieben ein Nettostromzähler, wo interne Komponenten der Brennstoffzelle schon abgezogen sind. Er zeigt fortlaufend den erzeugten Strom der Brennstoffzelle auf, der für die nachgeschalteten geräteinternen Verbraucher (Regelung / Umwälzpumpe) und häuslichen Verbraucher (Waschmaschine / Trockner) zur Verfügung steht. 

 

Kurzum ensteht die beobachte Differenz zwischen NB-Nettostromzähler und Z2 Zähler durch die nachgeschalteten Verbraucher, wie zum Beispiel durch die Regelung HMU und die interne Umwälzpumpe, welche nach KWK-Gesetz nicht als interner KWK-Verbraucher angesehen, sondern der Wärmeverteilung im Gebäude zugeordnet wird. Ich hoffe diese Zeilen waren etwas aufklärender als die vorigen.  😉 

 

Beste Grüße Robin

Top-Lösungsautoren