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Vitocal Heizkennlinie passt nicht und Warmwasserbereitung immer in Belastungsklasse 5

Hallo,


ich habe mich vor einem halben Jahr aufraffen müssen, mich in unsere Heizugsanlage genauer einzuarbeiten.

Das Haus (Neubau) ist nach der Zeit die wir darin Wohnen "ausgetrocknet", in diesem Zeitraum konnte ich über einige Macken hinwegsehen.... dann aber nicht mehr.

Der Fachbetrieb (ersteller der Anlage) hat sich kein Ruhmesblatt ausgestellt...., alle weiteren die da waren hatten auch keine Ahnung oder wollten nicht, hat also nur Geld gekostet...

Wartungen und Kontrollen sind durch einem Fachbetrieb gemacht, Kältekreis ist Dicht!

 

Vitocal 222-s AWT-AC 221.A04 / Außeneinheit 200-s AWT-AC 221.A07 (die Außeneinheit ist wohl ein klein wenig überdimensioniert)
Fläche 120m²; Fußbodenheizung; WW-Speicher ~170l;

Die Leitungslängen der FBH sind stark unterschiedlich, das war schon ein Problem...


Ich habe also den hydraulischen (thermischen) Abgleich der Räume gemacht -> passt jetzt endlich!

Überströmventil ist eingestellt, Sekundärpumpe läuft mit 80% (Umsatzvolumen ca. 1000 l/h wird erreicht, gemäß Handbuch 820 l/h erf.).
Diese Kombination passt super auf unser Haus (viel Fensterfläche - keine Türen, dadurch viel Wärme bei Sonnenschein) deshalb haben wir auch regelbare Thermostate für die FBH.

Heizkennlinie 0,2 / -4 bei 22° einstellung an der Inneneinheit (ergibt 22,5° in den Räumen) -> passt eigentlich super... ABER...


Die Anlage läuft viel besser als vorher (Laufzeiten zwischen 1-7 Stunden und Reduzierung des Stromverbrauchs), es sind aber noch ein paar Punkte die behoben werden müssen da der Komfort leidet.


Zu den Fragen:

1. In der Übergangszeit wird es manchmal sehr "frisch" im Haus, ich habe alle möglichen Kombination der Heizkennlinie durchgespielt,
bei Heizkennlinie 0,2 / -3 passt zwar die Übergangszeit, im Winter (<4°) ist es viel zu Warm. Was kann ich machen um das in den Griff zu bekommen ohne immer die Werte ändern zu müssen. Das ist schließlich nicht Sinn der Sache.


2. Der Verdichter läuft bei der Warmwasserbereitung immer in die/der Belastungklasse 5, ich habe die WW-Temperaturen schon sehr weit reduziert 46° (Tests mit 40°), hat aber alles nichts gebracht.
Mal abgesehen davon, daß wir schon gerne mit warmen Wasser duschen!

Der Verdichter erzeugt wohl mehr Wärme als an den WW-Speicher übergeben werden kann.

Mir ist aufgefallen das die Sekundärpumpe immer mit 100% während der WW-bereitung läuft. Spreizung VL/RL zwischen 1°-2,5°C.
Aus irgendwelchen Gründen ist der Parameter 6020 nicht vorhanden. Die Betriebsweise der Pumpe lässt sich somit nicht anpassen.

Ist es möglich die Pumpen Drehzahl zu reduzieren, wie bei beim Heizbetrieb, um die Spreizung etwas zu vergrößern?

Wäre super wenn jemand eine zündende Idee hat.

Besten dank...

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen

Hallo,

 

Ich schaue mit die Kurve an.

Welche Soll-Raumtemperatur hast du eingestellt ? Wenn das ungleich 20 Grad ist kommt das noch auf das Niveau on top.

Wenn ich mit 20 Grad rechne komme ich auf ganz anderen Werte.

 

Die Fachbetriebe verkaufen meist zu groß und der Kunde zahlt dann bei der Anschaffung, Strom und Lebensdauer drauf. Die meisten Hausbesitzer haben ja auch Angst, dass die Anlage zu klein dimensioniert ist.

Vielen hat das diesen Februar leider auch nicht geholfen. Wenn es kälter als  - 20 Grad ist geht das Gerät einfach in den Not-Aus.

 

>>zieht es die Wärme aus dem Speicher

dann ist das Umschaltventil defekt bzw. undicht und muss getauscht werden. Da findest du duzenden Fälle hier.

Lass das asap auf Garantie tauschen.

 

Im Winter wird sich kaum vermeiden lassen, dass der Verdichter bei WW  auf Belastungsklasse 5 läuft. Da ist der Temperaturhub meist über 50K.

 

VG 

 

VG 

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

9 ANTWORTEN 9
Moin,
zu Punkt 2: wie groß ist die Wärmetauscherfläsche des WW-Speicher? Sekundärpumpe mit 100% ist ok, dass ist bei allen so und kann nicht anders eingestellt werden. Vermutlich passt die Wärmetauscherfläsche des Speichersystems nicht zur max. Leistung deiner W\ärmepumpe! Durchforste doch einmal meine Beiträge hier, ich hatte ähnliches und eine Ergebnis meiner Bemühungen habe ich auch mitgeteilt. Eine hohe Belastungsklasse wird aber trotzdem gebraucht um z. B. 50Grad WW zu erzeugen.
Sonnige Grüße
Thilo

Moin,

 

vielen dank für die Antwort. Ich habe leider keine Ahnung wie groß die Wärmetauscherfläche ist, wahrscheinlich etwas zu klein für die Außeneinheit? Diese wird aber in Verbindung zueinander verkauft.

Ist aber leider auch nicht der Punkt, da ich ja eine Lösung suche.

Was ich mich frage, woher kommt die Annahme das die Drehzahl nicht geändert werden kann?

Bei der Heizung kann diese auch geändert werden, es gibt extra den Punkt 6020, Betriebsweise der Pumpe... bei Warmwasserbereitung mit dem Unterschied das die Ansteuerung in meinem fall auf die Sekundärpumpe geht.

Natürlich ist eine gewisse Belastungsklasse notwendig, aber doch nicht so, ich möchte keine 55°-60°C.

Deswegen auch der Hinweis Test WW-bereitung mit 40°C, dort ist das gleiche zu beobachten.

 

Wenn ich Schema der Anlagenübersicht beobachte, dann sehe ich das die Temperatur zu schnell wieder im Rücklauf landet. Das bedeutet, bei WW-bereitung ist die Spreizung nur ca. 1.5°, und das ist bei allen so?

 Gruß Sascha

 

 

 

Hallo,

Die 222-S ist ein Kompaktgerät mit integriertem WW Speicher.

Da kann der Heizungsbauer keinen zu kleinen Speicher verbauen.

 

1,5K Spreizung bei WW finde ich ok. 

Solange es nicht unter 0,5 geht.

 

 

Die Belastungsklasse könntest du reduzieren wenn du WW Bereitung auf den frühen Nachmittag legst.

Potentiell ist es da 5-20K wärmer als um 5 Uhr morgens.

 

 

Heizkurve:

Schwenke die Kurve doch um den Punkt  bei 5 Grad.

dass die Kurve bei 5 Grad gleich bleibt.

z.B. 0,1 Steigen und Niveau 0

Einfach mal die Kurven auf einem Karopapier aufzeichnen.

 

VG 

Belastungsklassen.PNG

Hallo,

 

danke für die Antwort, ich bin jegliche Konstellation durchgegangen. Ich habe die Wohlfühltemperaturen im Haus zu den Außentemperaturen aufgeschrieben und in farbliche Bereiche eingeteilt, dabei kam die Heizkennlinie 0,2/-4 oder 0,2/-3 heraus. Sobald ich diese ändere, passt der Übergangsbereich aber die anderen Bereiche nicht mehr!  Zu Warm ist genauso unangenehm wie zu kalt....! Ich bräuchte bei außentemp. +10° einen Vorlauf von 25,5° - 26°, bei außen 0° müssen es aber 27° Vorlauf bleiben, ansonsten wird es viel zu warm. Ich habe schon 0,1 / -2 probiert, leider haben wir dann bei -10° gefroren. Vielleicht übersehe ich etwas?

 

Viessman verkauft die Anlage so, der Fachbetrieb hat es sich aber einfach gemacht und die große Einheit verbaut und hat sich den hydraulischen Abgleich gespart, die Außeneinheit ist anscheinend einen ticken zu groß für unser Haus, ich muß diese irgendwie einregulieren. An dieser gegebenheit kann ich nichts mehr ändern. Wie bereits geschrieben hat sich der Fachbetrieb besonders hervor getan. Beim Einzug waren die Kälteleitungen nicht ordnungsgemäß gefüllt, das mußte von einem Viessmann Techniker nachgezogen werden. Die gesamte Anlage war nicht entlüftet... Die Leitungen der FBH waren den falschen Räumen zugeordnet usw..

 

Ich kann die Belastungklasse so nicht senken, ich habe das alles schon probiert, das Ergebnis ist immer das gleiche. Es wird nur besser, wenn es bereits über 16° draussen ist. Ich möchte aber morgens warm Duschen.

Der Speicher hält leider die Wärme auch nicht besonders gut, dadurch das die Sekundärpumpe ständig läuft, zieht es die Wärme aus dem Speicher, das ist aber schon immer so und nicht nur bei mir ein Problem. Das wird erst besser wenn der Heizbetrieb ausgeschaltet wird.

VG

 

Hallo,

 

Ich schaue mit die Kurve an.

Welche Soll-Raumtemperatur hast du eingestellt ? Wenn das ungleich 20 Grad ist kommt das noch auf das Niveau on top.

Wenn ich mit 20 Grad rechne komme ich auf ganz anderen Werte.

 

Die Fachbetriebe verkaufen meist zu groß und der Kunde zahlt dann bei der Anschaffung, Strom und Lebensdauer drauf. Die meisten Hausbesitzer haben ja auch Angst, dass die Anlage zu klein dimensioniert ist.

Vielen hat das diesen Februar leider auch nicht geholfen. Wenn es kälter als  - 20 Grad ist geht das Gerät einfach in den Not-Aus.

 

>>zieht es die Wärme aus dem Speicher

dann ist das Umschaltventil defekt bzw. undicht und muss getauscht werden. Da findest du duzenden Fälle hier.

Lass das asap auf Garantie tauschen.

 

Im Winter wird sich kaum vermeiden lassen, dass der Verdichter bei WW  auf Belastungsklasse 5 läuft. Da ist der Temperaturhub meist über 50K.

 

VG 

 

VG 

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Hi,

 

also Temperatur 22° zu Heizkennlinie 0,2 / -4.

Nein, es zieht nicht direkt die Wärme aus dem Speicher, das System ist leider schlecht konstruiert...

Ich verliere bis zu einem Grad pro Stunde wenn die Sekundärpumpe läuft. Das ist aber schon immer so gewesen! Nicht erst seit kurzem. Das würde bedeuten, das schon ein defektes bei mir und den Nachbarn eingebaut worden wäre. Sehr unwahrscheinlich... Ich habe auch keine Erwärmung im Vorlauf festgestellt.

Die Belastungsklasse 5 habe ich aber immer, nicht nur im Winter, erst ab 16° außentempertaur wird das etwas besser...

VG

So oft wie man hier von einem undichten Umschaltventil liest, würde es mich nicht wundern wenn das Gerät von deinem Nachbarn aus der selben defekten  Charge stammt.

>>schlecht konstruiert.,

das ist nicht schlecht konstruiert, das Bauteil ist defekt.

Bei manchem Besitzern muss der Werkskundendienst das Ventil  2 oder 3 mal tauschen bis er ein funktionierendes erwischt hat.

 

 

Wenn sich als Sollwert 22 Grad eingebe komme ich mit 0,2 / -4 überhaupt nicht auf die von dir genannten Werte

0,2/1 würde  25/27/29 Grad ergeben.

 

VG 

 

22 Grad.PNG
HK1.PNG

Hallo,

 

??? der war gut, den Eindruck hab ich jetzt irgendwie auch.

Diese Werte (22°/0,2/-4) stehen so in der Heizungsanlage und werden so auch von der ViCare App ausgegeben.

Bei mir ergeben deine Werte: außen 10°->Vorlauf 30° / außen 0°->Vorlauf 32° ...

Irgendwas passt nicht. Das soll mal einer erklären...

 

VG