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Vitodens 333 mit Aufbaukit: Zusammenspiel mit Einrohrsystem und FBH verbessern

Moin,

 

bin seit ein paar Monaten stolzer Besitzer einer Viessmann Brennwertanlage, die in einer etwas besonderen Konstellation arbeiten muss. 

 

Heizung: Vitodens 333F 1,9-19kW mit Aufbaukit für einen gemischten, zweiten Heizkreis mit Plattenwärmetauscher. 

Haupthaus (70er Jahre): Einrohrsystem, in dem die Heizkörper reitend auf der Ringleitung sitzen. D.h., wenn alle Heizkörper zu sind, kommt am Rücklauf genau die Vorlauftemperatur an, der Wasserumlauf ist konstant. Fläche sind ~150m2. Wenn der Kaminofen an ist, sinkt der Wärmebedarf im Haupthaus deutlich.

Anbau (90er Jahre): Fußbodenheizung. Fläche sind ~ 50m2. 

 

Das Aufbaukit sitzt ja am Vor- und Rücklauf der Anlage quasi wie ein normaler Heizköper, wird also ständig durchströmt. Der Mischer sitzt im Sekundärkreis.

 

Mein Probleme sind mehrere:

 

Ich bekomme nicht zufriedenstellend Wärme in den Fußbodenkreis, ich glaube, weil das Einrohrsystem zu viel des Volumens des Pumpe schluckt (und auch braucht). Ich brauche teilweise 15 Grad Überhöhung des primären Vorlaufes, um den sekundären Kreis zu füttern. Wenn ich die Verbindung zum Hauptkreis abdrehe, steigt die Temperatur im Fußbodenkreis sofort an.

 

Mich stört allerdings mehr, dass durch das Einrohrsystem der Rücklauf sehr warm ist, die Spreizung Vorlauf/Rücklauf sind keine 10 Grad. Dazu kommt, dass auch wenn der Fußbodenkreis aus ist, der Wärmetauscher ständig durchströmt wird und damit der Vorlauf 1:1 wieder am Rücklauf ankommt. Das ist natürlich nicht förderlich für den Brennwerteffekt.

 

Meine Idee, um beide Probleme zu lösen: Der Plattenwärmetauscher des Aufbaukits wird nicht parallel an Vorlauf und Rücklauf angeschlossen, sondern in Reihe mit dem Rücklauf des primären Kreises. Das heißt der Vorlauf fließt durch das Einrohrsystem, kommt wieder an der Heizung an, geht dann durch den Plattenwärmetauscher und dann erst in den Kessel als Rücklauf. Der sollte dann deutlich kühler sein, außerdem geht das gesamte Volumen durch den Wärmetauscher und es sollte mehr Wärme übertragen werden können. 

 

Ist das möglich? Ich bin mir insb. unsicher, ob der Plattenwärmetauscher nicht zu viel Strömungswiderstand bietet, wenn das ganze Wasservolumen da durch geht? 

 

Vielen Dank für Ideen und Feedback,

Henning

1 ANTWORT 1

Ich kenne das Aufbaukit nicht, aber es klingt grundsätzlich plausibel, den FBH-Heizkreis nach dem Heizkörper-Heizkreis einzubinden, da dann schon deutlich FBH-tauglichere Temperaturen anliegen. Wenn der Wärmetauscher dann den RL zum Kessel weiter abkühlt, kann es für den Brennwert nur förderlich sein.

Zum Strömungswidertand des Wärmetauschers würde ich VERMUTEN, dass der nicht so hoch ist. Wenn es die Pumpe schafft, alle Heizkörper im Einrohrsystem zu durchströmen, müsste der Wärmetauscher auch noch gehen. Ist die Pumpe schon auf Anschlag eingestellt?

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