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Plug and Play Photovoltaik zur Vitovalor 300P

Guten Abend,

Wir besitzen die Vitovalor 300-P und würden uns gerne für Sommertags noch eine kleine Plug and Play Photovoltaikanlage anschaffen(Anlage in die Steckdose stecken und sie läuft). Kann es da zu schwierigkeiten kommen mit der Brennstoffzelle?

Zudem habe ich eben unter einem Vissmann Werbevideo einen beitrag gefunden das sich die Brennstoffzelle automatisch nach 20jahren(falls sie dann überhaupt noch funktioniert) abschaltet stimmt das wirklich? 🙂

Und eine frage noch, uns wurde beim Kauf gesagt das wenn die Zelle verbraucht ist man diese warscheinlich in Zukunft, wenn sie in Serie gefertigt wird deutlich günstiger nachkaufen kann. Mich würde Interessieren ob es da schon grobe Preise für gibt um meine Wirtschaftlichkeits berechnung zuende zuführen.

Falls ich die fragen in jeweils einen Beitrag pro frage stellen soll bitte kurz bescheid sagen . 🙂

 

MfG. Maik

 

 

5 ANTWORTEN 5

Hallo Maik123,

Anlagen mit Vitovalor und Photovoltaikanlage, insbesondere mit einem Stromspeichersystem, treffen unsere Techniker des öfteren an. Bei korrekter elektrischer Einbindung sind uns keine Probleme oder Schwierigkeiten bekannt. Die Lebenszeit der Brennstoffzelle ist auf maximal 20 Jahre begrenzt. Heißt, dass nach Ablauf der Betriebsjahre die Brennstoffzelle ausgeht und ausbleibt. Danach gibt es nur den Komplettaustausch als Option. Zur Brennstoffzellenkomponente und der zukünftigen Preisgestaltung können wir keine Aussagen treffen. Mal schauen was die Zukunft bringen wird. 😉

Beste Grüße °ro

Nabend, danke für die Antwort, werden dann mal mit unserem Elektriker alles weitere abklären zwecks Plug and Play Photovoltaikanlage.

Zum anderen Thema. Dann spricht man bei "und später muss man ja nur die Brennstoffzelle austauschen, den rest hat man ja im Keller" nicht von einer Komponente sondern von dem ganzen Gerät. Hab als Laie gedacht es wäre sozusagen nen Teil rausziehen und nen neues Teil reinschieben.

Mich würde der Grund interessieren warum ein Gerät was nach 20Jahren noch funktioniert einfach abgestellt wird (angenommen sie läuft da noch) und ob ich das wieder in der Betriebsanleitung überlesen habe, oder es garnicht drinn steht.

Zudem wie sieht es nach der 10Jahres Wartung aus, stellt sich die Anlage dann immernoch alle 2 und 5 Jahre ab zwecks weiterer wartung? Die Garantie is dann ja erloschen. Die Frage ist halt ob die Wartungen dann noch Wirtschaftlich sind wenn die Zelle nach 20Jahren eh kapput ist. Sollte mann dann nach 15Jahren evtl gleich in eine neue Zelle investieren? Oder sieht der Vissmann mitarbeiter evtl den Verschleiß und spriche Empfehlungen aus?

Und wie sieht es mit dem CO2 ausstoß aus, wie hoch ist dieser bei der Herstellung, und wie hoch bei der Entsorgung. Tut man der Umwelt überhaupt was gutes damit?

Zudem wie schaut die Entsorgung aus, übernimmt das Vissmann kostenfrei oder ist es dann evtl Sondermüll und man hat hohe Kosten damit?

MfG Maik

PS. bin begeistert von dem Forum und den zügigen und informativen Antworten. 😉

Hallo Maik123,

wir haben nur die Informationen, dass nach Ablauf der 20 Jahre ein Weiterbetrieb nicht möglich ist. Ein einzelner Tausch der Brennstoffzelle wird unwirtschaftlich sein. Vor allem, wenn die anderen Komponenten, wie Spitzenlastkessel und Pufferkomponenten auch soweit verschlissen sind.

Nichts ist für die Ewigkeit. Es handelt sich ja hier nicht um einen bifferalen Niedertemperaturkessel, der unter Umständen 30 bis 40 Jahre und länger halten kann. Grundsätzlich denke ich, dass nach Ablauf des Zeitfensters die neueste Generation Brennstoffzelle Thema wäre. Zumindest sollte das für den gelten, der zur Technik und Fortschritt steht. Mit der Entsorgung und dem CO² Ausstoß, das ist eine gute Frage, die ich aber adhoc nicht beantworten kann. Die Wartungsintervalle nach den 10 Betriebsjahren werden denke ich auf jeden Fall beibehalten. Es wird aber, wie du bereits geschrieben hast, keine Verlängerung der Funktions- und Leistungsgarantie geben.

Beste Grüße °ro

Moin. Also für die ersten 10Jahre einen Wartungszwang einzustellen ist ja da man dies eh einwilligt evtl noch in Ordnung (zwecks Förderung)

Aber ist es rechtens mich zu zwingen eine Wartung bei meinem Eigentum durchführen? Ohne erweiterte Garantie oder ähnlichem.
Wenn ja, warum is Vissmann der erste Anbieter der sowas machen möchte? Werde es mal beim Verbraucherschutz anfragen.

Also für mich Persönlich is das Gerät falls es 15 Jahren läuft dann reif für den Schrott, da die 15Jahres Wartung um die 3000Euro kostet und sie dann ja eh max noch 5 Jahre läuft(evtl auch nur 3Tage nach der Wartung, man weiss es ja nicht). Die 3000euro kann man dann lieber in eine neue Gasterme eines anderen Herstellers investieren.

Habe mit viel gerechnet aber nicht mit so einer in meinen Augen Geldmacherei durch Menschen die versuchen in die Zukunft zu investieren.

Amortisierung des Geräts, laut Heizungsbauer und unseren damaligen rechnungen um 13 Jahre stand nach 2Jahren Betrieb sind deutlich über 20Jahre. 😕

Hallo Maik123,

bitte vorsichtig, zwingen wird dich keiner. Das ist allein deine Entscheidung.

Für die Erhaltung von Funktion und Leistung gibt es innerhalb der 10 Betriebsjahre die Pflichtwartungen am Spitzenlastkessel und an der Brennstoffzelle. Für den Weiterbetrieb nach Ablauf des Zeitfensters ist eine Vollwartung am Brennstoffzellenmodul fällig. Ohne diese Wartung kann die Brennstoffzelle nicht weiterlaufen. Du selbst darfst es entscheiden, ob Weiterbetrieb oder nicht. Das selbe gilt nach Ablauf der 15 Jahre. Zwang ist hier kein Thema.

Beste Grüße °ro
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