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Sinnvolle Pufferspeichertemperatur beim Vitoligno 300-C?

Wir haben seit Dezember eine neue Pelletheizung  Vitoligno 300-C mit 800l Pufferspeicher. Unser Heizungsbauer hat die zu erreichende Pufferspeichertemperatur auf 70 Grad eingestellt, die der Kessel jetzt 24h am Tag hält. Diese Temperatur ist um 10 - 15 Grad höher, wie wir sie bei der vorherigen Pelletheizung hatten.Wir benötigen für die Heizung nur eine Temperatur des Pufferspeichers bis 60 Grad, das ist vollkommen ausreichend.

Die Begründung hierfür war, daß die Kesselausgangstemperatur bei ca. 75 Grad liegt und deswegen der Pufferspeicher auch so weit hochgeheizt werden muß. Das leuchtet mir nicht wirklich ein und diesbezüglich wollte ich um Rat fragen.

In Ihrer Serviceanleitung lässt sich ja auf Codierebene 1 der Parameter "Pufferspeicherladung bis Temperatur"(S74) von 37:30 bis 37:100 einstellen, also  wäre hier auch die Einstellung 37:60 möglich?

 

Vielen Dank für Ihre Antwort

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Wie wird das Warmwasser bereitet ?  Über Speicher oder als Frischwasser über den Pufferspeicher ?(Durchlaufprinzip)

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12 ANTWORTEN 12

Wie wird das Warmwasser bereitet ?  Über Speicher oder als Frischwasser über den Pufferspeicher ?(Durchlaufprinzip)

Als Frischwasser über Wärmetauscher im Pufferspeicher!
Damit dürfte auch klar sein, dass man diese relativ hohe Temperatur auch benötigt.
Wenn du jetzt also 60°C einstellst, wirst schätzungsweise 45°C Warmwasser zapfen können. Wenn dir das genügt, kannst es natürlich tun.
Hallo Franky,

vielen Dank für Deine Antwort!
Ich möchte nach der langen Pause trotzdem noch eine Frage stellen:
Wir haben einen Sonnenkraft PSR 800 mit Frischwassermodul FWM 35, hierbei gibt es so gut wie keinen Temperaturverlust zwischen Pufferspeichertemperatur und Brauchwasser.
Aktuell gerade getestet: Pufferspeicher laut Anzeige oberer Fühler 43 Grad, Brauchwasser warm lt. Thermometer 41 Grad.

Nochmals nachgefragt: Der Heizung schadet eine Absenkung der max. Pufferspeichertemperatur, wie in meiner Anfrage erwähnt, nicht?

Nochmals vielen Dank für die Antwort!!
Schaden kann es auf gar keinen Fall. Es wäre aber durchaus denkbar, dass die Heizleistung nicht mehr ausreicht. (hängt aber von der Heizungsart und den eingestellten Solltemps ab)
Und bei einem Frischwassermodul läuft die Erwärmung des Brauchwassers über einen Hochleistungswärmetauscher. Und hier sorgt eine Pumpe für ständigen Nachschub an Heizwasser. Das Prinzip ist also ein klein wenig anders.
Vielen Dank!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich werde es mal umstellen und dann berichten!

Hallo Viethmann,

bei hohen Laufzeiten in der unteren Modulation kann sich unter Umständen der Reinigungszustand der Anlage verschlechtern. Dies würde durch eine Absenkung des Wertes der Codieradresse 37 begünstigt werden.
Ich würde dir deshalb davon abraten.

Beste Grüße °sr

Hallo Stefan,

danke für Deine Antwort!
Ich habe hier eine Verständnisfrage.
Wenn ich die Heizungssteuerung richtig verstanden habe, beeinflußt die Codieradresse 37 doch nur , bis zu welcher Temperatur der Pufferspeicher befüllt wird. Die Heizkesseltemperatur und damit auch evtl. auch der Reinigungszustand der Anlage bleibt doch damit unverändert. Oder meinst Du, dass die niedrigere Temperatur dem Pufferspeicher schaden kann (z.B. wegen Kalkablagerungen)

Viele Grüße

Roland
Damit ist gemeint, dass die Verbrennung im unteren Modulationsbereich möglicherweise nicht so sauber abläuft. Sprich, die Anzahl der Schadstoffe erhöht sich. Und damit können sich auch mehr Ablagerungen im Brennerraum ergeben.

Hallo Viethmann,

ich habe momentan einen ähnlichen Dialog bei einem anderen Community-Beitrag.
Schau einfach mal rein (s. Antwort zur Frage 5):

http://www.viessmann-community.com/t5/Experten-fragen/Vitoligno-300-C-Regelung-Kesselpumpe-Kesselz%C...

Meine Empfehlung ist es, dass der Kessel möglichst lange in Volllast läuft.
Dann kann eine lange Wärmeversorgung aus dem Puffer stattfinden und Brennerstarts werden minimiert,
sowie langer Modulationsbetrieb bei minimaler Leistung vermieden.

PS: Kalkausfall erhört sich bei zunehmender Temperatur (Beispiel Wasserkocher).

Gruß °sr

Hallo Ihr,

nochmals vielen Dank für die kompetenten Antworten! Ich habe über den obigen Link den anderen Dialog gelesen und fand die detaillierten Fragen und Antworten toll und sehr informativ.

Aber nochmals eher eine prinzipielle Frage.
Wir hatten vorher schon einen Kombiofen Pellet und Stückholz, der im Pelletbereich nur in einer Stärke (Maximalbetrieb) laufen konnte.
Dieser hatte dann eine Platinenfehlfunktion und musste ausgetauscht werden. Die Entscheidung dann für den neuesten Viessmann Brenner war die Ankündigung, dass dieser viel sparsamer und effektiver arbeitet. Aber nun sollen wir wegen diesem Brenner die Pufferspeichertemperatur unnötigerweise um mindestens 15 Grad erhöhen?
Seit dem neuen Brenner ( 1 Wintersaison mit 70 Grad Pufferspeichertemperatut) ist unser Pelletverbrauch deutlich angestiegen. Mit 55 Grad Pufferspeicherteperatur kommen wir sehr gut aus.
Wie sollen wir´s denn jetzt machen?

Viele Grüße

Roland

Hallo Viethmann,


unter Volllast ist die Verbrennung meiner Meinung nach am effizientesten, wie ich in dem Beitrag
des eingefügten Links geschildert habe.

Du kannst die Temperatur ja probeweise herunter nehmen. Behalte dann aber bitte den Reinigungszustand deiner
Anlage im Auge.

Der von dir beschriebene erhöhte Pelletsverbrauch kann viele Einflüsse haben, die man aus der Ferne schwer beurteilen kann. Auch das individuelle Nutzerverhalten sowie unterschiedliche Anlagenauslastungen (kein Jahr ist wie das andere) spielen hier eine Rolle.

Beste Grüße °sr