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Vitolig 300 Lebensdauer Brenneinsatz

Ich habe kürzlich den Brennraum von Asche befreit und dabei auch den Behälter in dem die Pellets verbrennen auseinander genommen und gereinigt. In diesem Behälter ist am dicker Ring aus Gußeisen eingesetzt. Dieser Gußeisen-Einsatz sieht so aus, als wäre er geschmolzen, hat einen Riss, verdächtige Beulen (als ob es etwas herausdrücken würde) und hat ein Loch nach einer Betreibsdauer von 3 Jahren. Das gleiche war Ende 2013 schon mal.

Meine Fragen dazu:

1. Handelt es sich bei diesem Ring aus Gußeisen um ein Verschleißteil. Wenn ja, sind 3 Jahre normal? Wenn nein, ist an der Heizung etwas falsch eingestellt?

2. Wie oft sollte man den Brennraum kontrollieren? Dank der Solarthermie läuft die Heizung im Sommer mehrere Wochen gar nicht.

3. Darf ich die Kontrolle selber machen? Oder sollte zumindest alle paar Jahre ein Fachmann einen Blick drauf werfen?

 

Vielen Dank.

7 ANTWORTEN 7


Hallo pinky,

bitte ein mal die Herstellernummer von deiner Anlage nennen.


Beste Grüße °pa
Viele Grüße
Patrick vom Customer-Care-Team

ups ... vergessen

Vitolig 300
7192365801051101

Gerne würde ich darauf antworten, aber anscheinend kann man bei einem selbst angelegten Thema genau das nicht.
Ich hab die Herstellernummer als Kommentar zu meiner ersten Anfrage hinzugefügt. Aber das sieht ja keiner.

Ich finde die Internetseite schon etwas sch...wierig zu bedienen, oder?

Vitolig 300

7192365801051101

Hallo pinky,

da es sich bei dem von dir beschriebenen Ring um ein flammenberührtes Bauteil handelt, fällt es unter die Verschleißteile dieser Anlage. Das Schüttgewicht der Pellets hat einen erheblichen Einfluss auf die Verbrennung der Anlage. Hast du in den letzten Jahren den Hersteller der Pellets gewechselt oder hat dieser evtl. das Schüttgewicht, also die Dichte der Pellets angehoben? Die DIN Plus Norm verlangt ein Schüttgewicht von >600 kg/m³. Über mehrere Jahre wurde ein Wert von ca. 650 kg/m³ eingehalten.
In den letzten Jahren sind die Hersteller aber dazu übergegangen, ein höheres Schüttgewicht von 740 - 780 kg/m³ zu pressen. Die Brennstoffmenge kann in einem gewissen Rahmen in der Regelung angepasst werden. Eine weitere Ursache kann Falschluft, durch undichte Türdichtungen oder Abdichtung zu den Wärmetauscherflächen (Reinigungsklappe hintere Ascheaustragung) sein.

Beste Grüße °pa
Viele Grüße
Patrick vom Customer-Care-Team

Hallo °pa,

Danke für die Antwort. Das mit dem Verschleißteil ist klar, aber das Gusseisenteil ist über 5mm stark und ist in drei Jahren komplett weggebrutzelt, also hat ein Loch.
Ich wusste gar nicht, dass man sich den Hersteller der Pellets aussuchen kann. Zu mir kommt der lokale Heizöl- und Pellethändler, und der pumpt 8t Pellets in den Vorratskeller und dann ist wieder für zwei Jahre Ruhe. Da ich so selten auffülle und das Problem vor drei Jahren genau das gleiche war, glaube ich nicht, dass es an den Pellets liegt. Und da das Loch wieder an genau der gleichen Stelle ich, vermute ich, dass die Luftzufuhr für den Brennvorgang über ein Gebläse immer an genau die gleiche Stelle bläst. Und so das Gusseisen nach und nach wegschmilzt.
Das mit der Falschluft ist für mich schwer vorstellbar, weil der Einsatz 20cm tief in dem Brenntopf sitzt, aber wie könnte man das mit der Falschluft überprüfen?
Momentan hat der Einsatz ein Loch. Kann dadurch der Brenntopf beschädigt werden?

Grüße
pinky

Hallo pinky,

dann frag noch mal bei deinem Lieferant nach, wie hoch das Schüttgewicht der Pellets ist oder ob und wann es geändert wurde. Falschluft kann eine große Rolle bei der Verbrennung spielen. Das müsste sich allerdings unsere Servicetechniker vor Ort anschauen. Weißt du wie hoch der Schornsteinzug ist bzw. ob ein Zugbegrenzer verbaut ist? Inwieweit der Ring Einfluss auf die Langlebigkeit des Brennertopfes nimmt, kann ich nicht beurteilen. Der Brennertopf wird vermutlich an dieser Steller eine höhere Belastung haben.

Beste Grüße °pa


Viele Grüße
Patrick vom Customer-Care-Team
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