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Warmwasserbereitung - Brenner springt kurz an

Kessel Vitola200 mit Horizell 160

Eingestellte Solltemperatur ist 52 Grad. Bei Beendigung der WW-Aufladung zeigt die Anzeige dann 57 Grad.

Problem:

WW - Aufheizen beginnt z.B. bei 50 Grad Wasserresttemperatur. Während der Aufheizphase geht die Kesseltemperatur auf 75 Grad . Ok.

Dann schaltet der Brenner ab und die Ladepumpe läuft weiter .

Hat die Kesseltemperatur 70 Grad erreicht ( die WW - Temperatur zeigt 55 Grad ) springt der Brenner für zwei / drei Sekunden nochmals an um dann wieder abzuschalten.

Die Ladepumpe läuft noch weiter bis etwa 57 Grad WW - Endtemperatur  erreicht sind.

Frage:

Welchen Parameter oder welche Einstellung ist zu ändern daß dieses Kurzzeitanspringen nicht mehr auftritt.

Dieses Phänomen tritt nach meiner Beobachtung eigentlich regelmäßig auf.

 

Gruß vico

 

14 ANTWORTEN 14

Wie lange dauert denn der Aufheizvorgang von 50° bis 57°?

Welche Speicherladepumpe ist eingebaut? Wie ist diese Pumpe eingestellt? Gibts an der Speicherladeleitung einen Entlüfter?

Der Aufheizvorgang ist normal schnell. Etwa 1 Minute pro Grad.
Speicherladepumpe ist neu ( 2 Jahre alt ) . Grundfos Alpha1 welche auf Vollgas ( 22 Watt ) steht. Ist auch ok.
Entlüfter gibt es auch an der Speicherladeleitung.

Ich bin gleich jetzt runter gegangen und habe den Entlüfter überprüft. Im Speicherladeentlüfter war keine Luft.
Etwas Luft kam aus dem Kesselentlüfter. Aber nach der Zischdauer geschätzt etwa das Volumen was in die Glocke paßt.
Das dürfte aber nicht das Kurzzeitanspringen ausmachen.

Kann man eventuell in den Codierebenen eine Pumenverzögerungszeit einstellen. Irgend was habe ich da gelesen.
Weiß aber nicht auf was sich das bezog.

Gleich eine Frage zu den Entlüftern: Sollen die Verschlußkappe im normalen Betriebs geschlossen sein und nur zur Luftprobe augeschraubt werden ?
Ich bin mir da nicht sicher. Denn läßt man den Entlüfterverschluß offen kann das Ventil natürlich " atmen " und Luft hineinziehen. Das wäre auch nicht optimal.
Außerdem sind diese Glockenentlüfter aus meiner Sicht ein Mist weil die über längere Zeit eh nicht dichthalten.
Ganz billig aufgebaut.

Entlüfter sollten an der Kappe immer offen sein, damit die Luft selbst entweichen kann. Wenn man die Kappe schliesst, kann man auch gleich einen Handentlüfter(wie bei einem Heizkörper) einbauen. Luft reinziehen kann der Kreislauf dort aber nicht, da der Anlagendruck im Betrieb immer höher ist .
Ansonsten halte ich ein kürzeres Anspringen des Brenners in den letzten Minuten der Speichererwärmung für normal. Schliesslich wird für die Erwärmung immer weniger Leistung benötigt. Welche hier sehr wahrscheinlich noch unter der Mindestleistung des Brenners liegt.

Daß das erneute Anspringen des Brenners anscheinend mit einer Wärmeanforderung zu tun hat ist mir schon klar.

Wieso aber läuft er nur zwei / drei Sekunden und schaltet wieder ab obwohl die Ladepumpe weiter Wärme vom Kessel in den WW-Speicher lädt ?
Dann sollte doch der Brenner weiter laufen.
Diesen Vorgang zeigt die Anlage regelmäßig bei der WW-Erwärmung. Aber mehr als die genannten Temperaturdaten kann ich ja nicht registrieren.
Daß die Ist - Temperatur des WW-Speichersensors ( von der Vitotronic selbst gemessen ) mit dem an der Steuerung eingestellten Wert um mehrere Grad differiert kann ich mir eigentlich auch nicht erklären.

Selbst wenn man das mit der Hysterese der Regelung erklären wollte bleibt für mich immer noch die Frage warum die Steuerung nicht exakt dem gemessenen Wert folgt. Welchen Wert soll sie denn sonst berücksichtigen ?

Es würde mich also interessieren woher diese Differenz kommt.

Nachtrag noch zum Thema Entlüfter : Diese Dinger werden durchaus kritisch von manchen Heizies gesehen.
Ein manueller Entlüfter ist sicher was den Schutz vor ungewolltem Sauerstoffeintrag anbetrifft die bessere Lösung.
Da aber die Anwender sprich Kunden alles " automatisch" haben wollen weil man sich um nichts kümmern möchte wird das eben eingebaut.

Aber das ist ein anderes Thema. Ich werde es jedenfalls möglichst manuell durchführen.

Hallo vico,

könntest du uns bitte noch die Herstellnummer des Wärmeerzeugers (beginned mit 7...) zur Verfügung stellen?

Beste Grüße °ja

Die Nummer : 7198532502519108 Vitola200 VB2A

Ist es richtig, dass die Regelung eine Vitotronic 200 KO1B ist (schwarzes Bedienteil)?Ist es r

Beste Grüße °ja

Ja - richtig. Eine KO1B.

Danke für die Rückmeldung. Wenn die Warmwassersolltemperatur noch nicht erreicht und die Hysterese der Kesselsolltemperatur wieder unterschritten ist, schaltet der Brenner wieder ein, um die Kesselsolltemperatur zu erreichen. Die Hysterese für die Warmwasserbereitung beträgt +/-2,5K. Dies ist ein ganz normales Verhalten.

Beste Grüße °ja

Danke ebenfalls für die Erklärung welche ich aber nicht nachvollziehen kann.

Wenn auf Grund der Hysteresenunterschreitung wieder eine Brenneranforderung stattfindet ist das erst mal logisch.
Nun startet der Brenner - läuft gerade 3 Sekunden und schaltet wieder ab. Er hat also gar keinen Wärmeeintrag erbracht.
Ist also ein Nullsummenspiel.

Ich vermute daß durch die immer noch laufende WW-Ladepumpe Verwirbelungen im Kesselwasser stattfinden die am Wärmefühler wieder für einen geringen Temperaturanstieg sorgen der ausreicht um die Wärmeanforderung über den Brenner zu beenden.

Hier gehört aus meiner Sicht zwischen jeder Anforderung oder Abschaltung durch die Steuerung eine erzwungene Pausenzeit ( ca. 1 Minute ) in die Software eingefügt damit sich Kurzzeitschwankungen des Wärmfühlersignales nicht auswirken.
Genauso könnte man in dieser Pausenzeit durch mehrere Temperaturwertsmessungen einen Durchschnittswert bilden der als Entscheidung für eine neue Wärmeanforderung mit verwendet wird.

Daß diese erfolgte Wärmeanforderung welche nur durch ein kurzes Ein/Aus des Brenners beantwortet wird , die Ladepumpe aber dann noch einige Minuten weiter läuft und die Steuerung dann bis zum Abschalten der Ladepumpe ohne eine weitere Wärmeanforderung auskommt ist ebenfalls unlogisch . Denn reicht die Temperatur des Ladewassers nicht aus muß der Brenner deutlich ( einige Minuten ) laufen.

Ich sehe hier ein Softwareproblem in der Steuerung.
Wie ich vermute wird man die Software nicht updaten können.

Schade. Man muß also mit solchen Problemen leben.

Genauso bedauere ich ( nebenbei erwähnt ) daß man im Normal-Heizbetrieb die Hysterese nicht selbst in einem Bereich von ca. 3 bis 6 Grad wie es früher bei den alten Steuerungen machbar war einstellen kann.
Die ERB50 Funktion ist für taktende Kessel nicht immer eine gute Lösung wie ich selbst feststellen muß.

Grüße vico

Kannst du uns mitteilen, was für ein Speicher bei dir installiert ist?

Beste Grüße °ja

Es ist ein Horizell 160 der bereits am Vorgängerkessel Biferral angebaut war. Er ist in einem top Zustand. Ab - und Zuläufe alle sauber offen.


Beim Kesselersatz wurde der neue Vitola200 in gleicher Weise aufgesetzt.
Allerdings hat der Monteur auf Grund der beengten alten Einbauweise der Ladepumpe unten am Horizell ( man konnte sie kaum auswechseln so wenig Platz war zum Arbeiten ) diese dann nach oben vor den Kesselrücklauf hin verlegt daß man schön an alle Teile hinkommt. Dadurch ist auch ein extra Entlüfter dazugekommen.

Dürfte aber keinen Einfluß darauf haben weil die Ladepumpe während des ganzen Aufwärmvorganges konstant arbeitet.


Danke für die Rückmeldung. Könntest du uns noch die Vor- und Rücklauftemperaturen am Speicher mitteilen?Danke für die

Beste Grüße °ja

Das wird etwas dauern denn ich muß mich extra hinsetzen dafür.

Aber die Frage läßt mich vermuten daß ihr auf die Mindestdifferenztemperatur zwischen Kesselwasser und Warmwasser beim Aufheizen hinauswollt.
Muß mal die Serviceanleitung durchlesen ob man da was verändern kann.

Ich melde mich wieder denn zur Feststellung der geforderten Temperaturen muß ich mich mal eine halbe Stunde zur Heizung setzen.
Leider habe ich keine USB - Temperaturrecorder.

Grüße
Top-Lösungsautoren