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Elektrische Zusatzheizung bei VITOCAl 200-A

Zunächst einmal hallo in die Community. Meine erste Wärmepumpe, mein erster Beitrag/Frage. Seit wenigen Tagen ist bei mir eine VITOCAL 200-A AWO-E-AC 201A.09 in Betrieb. Die Anlage bedient einen 300 L Brauchwasserspeicher VITOCELL 100-W CVWA und einen Heizwasserpufferspeicher 200 L SVWA. Soweit ich das verstanden habe, ein "Standard-Paket" ohne Sonderlocken.

Inbetriebnahme war Freitag Vormittag. Meine Frage an den Viessmann-Inbetriebnahmetechniker bzgl. Deaktivierung Heizwasser-Durchlauferhitzer hatte zur Antwort: "Ja, kann man deaktivieren. Machen wir aber nicht."

Am Samstag traten dann Fehlercodes im Kältekreis auf 1A, 6C, sowie 10 und 20. Die Anlage machte 65 Grad Temperatur im Vorlauf (Gemeint ist hier die Strecke Außengerät zum Innengerät, NICHT der interne Heizungsvorlauf). Der Warmwasserspeicher hatte zu dem Zeitpunkt 39 Grad und ist mit 48 Grad SOLL-eingestellt. Der Heizkreis wurde meine ich zu dem Zeitpunkt normal bedient, der WW-Speicher aber nicht weiter aufgeheizt.

 

Nach Kontakt zum Heizungsnotdienst stellte dieser Kontakt zu Viessmann her und letztendlich kam Montag ein Techniker vorbei, der die Anlage checkte. Er konnte das Problem nicht reproduzieren und meinte, alles arbeitet normal, ABER die elektrische Zusatzheizung sei ausgeschaltet gewesen (was richtig ist, weil ich das selber gemacht habe) und dies solle ich in jedem Fall eingeschaltet lassen. Das könne ich auch nachlesen. Sonst würde der Kompressor ggf. am Anschlag laufen und wenn das Ding einen Lagerschaden kriegt und man hinterher feststellt, dass der Heizwasser-Durchlauferhitzer deaktiviert war, würde die Garantie nicht mehr greifen. Darüber hinaus würde dieser nur Spitzen abdecken und selten eingeschaltet.

 

So und nun bin ich nachdem ich mich zunächst mit der "Serviceanleitung für die Fachkraft" als Bettlecktüre beschäftigt hatte mal in die "Bedienungsanleitung für den Anlagenbetreiber" abgetaucht und stoße auf völlig widersprüchliche Angaben. Mein Anliegen hier wäre, erst einmal zu verstehen WAS denn nun genau richtig ist.

Die Bedienungsanleitung zeigt auf Seite 41 auf, wo und wie man im Menü die elektrische Zusatzheizung für Raumbeheizung oder Warmwasserbereitung freigeben oder sperren kann. Das ganze unter Nennung der werkseitigen Einstellung! (E-Hz für Raum = GESPERRT ; E-Hz für WW = freigegeben).

Die Anleitung hat hier sogar den Hinweis auf einen erhöhten Stromverbrauch mit dabei. Es leuchtet mir daher bisher nicht ein, wieso die Deaktivierung zu einem Schaden an der Anlage führen kann, welcher dann nicht abgedeckt sein soll. 

 

Somit liegt es nahe, dass man aus energetischen Gesichtspunkten den Einsatz der Durchlauferhitzers möglichst unterbinden möchte. Sagen wir mal zumindest bei Außentemperaturen von über 0 Grad. Meine persönliche Erwartungshaltung geht hier allerdings noch etwas weiter.

Mir fehlt sicherlich jede Menge Erfahrung mit der Anlage und es braucht eine Weile bis man alles ausgelotet hat, aber bei den aktuellen Temperaturen sehe ich keine "Spitzen" die die Anlage abfangen müsste. Im Monitoring meines SMA Homemanagers sehe ich allerdings z.B. heute einen kurzeitigen Energiebedarf von 11 KW, mitten am halbsonnigen Nachmittag.  Die weiteren Einstellmöglichkeiten von Zeitprogramm oder Stufen für die Zuheizung will ich hier noch gar nicht ansprechen.

 

Grundsätzlich soll meine Anlage tagsüber laufen können und dürfen. Da ist nämlich PV-Strom vorhanden. (Anmerkung: Nein, die WP ist leider NICHT mit dem Homemanager gekoppelt, da nicht kompatibel). Die warme Dusche am Morgen muss der Brauchwasserpufferspeicher sicherstellen. Wahrscheinlich schalte ich bald auf nur WW um und beobachte den Sommer über erst einmal das Verhalten der WW-Bereitung. Da hat die Anlage den ganzen Tag Zeit den Speicher auf Temperatur zu halten und dafür braucht Sie meiner Meinung nach keinen DLE.


Freue mich auf Kommentare und Antworten. Sorry für den langen Text 😞

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen

Der interne Elektro-Durchlauferhitzer hat je Stufe 3kW (1. Stuzfe 3 kW, 2. Stufe 6kW und beide zusammen sind die 3. Stufe mit 9kW). Du kannst für den Durchlauferhitzer die Betriebsstunden auslesen. 

 

Die Mindestrücklauftemperaturüberwachung an deiner Wärmepumpe sieht folgendermaßen aus.

 

Bei Rücklauftemperaturen kleiner 20°C kann keine reguläre Abtauung mehr durchgeführt werden. Die Vorlauftemperatur fällt während der Abtauung auf den Minimalwert ab und der Kältekreisregler bricht die Abtauung ab. Bei Rücklauftemperaturen kleiner 14°C kann zusätzlich nicht mehr garantiert werden, dass der Plattenwärmetauscher keinen Schaden aufgrund von Eisbildung nimmt.

 

Ist mit Abtauungen zu rechnen (bei Aussentemperaturen kleiner 12°C) wird der Verdichter bei der VC200-S deshalb nur eingeschaltet, wenn die Rücklauftemperatur größer 20°C ist.

  • Die Inbetriebnahme einer frisch mit Trinkwasser gefüllten Anlage ist nur noch mit dem 2. Wärmeerzeuger möglich.
  • Frostschutz ist nur mit dem 2. Wärmeerzeuger möglich.
  • Fällt die RL-Temperatur im reduzierten Betrieb unter 20°C und der 2. Wärmeerzeuger ist nicht für die Raumbeheizung freigegeben, bleibt die Anlage kalt.
  • Ist die Temperatur im Warmwasserspeicher klein und die Rücklauftemperatur in der Anlaufzeit kleiner 20°C, ist keine Beladung des Speichers ohne 2. Wärmeerzeuger mehr möglich.

Viele Grüße
Flo

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

13 ANTWORTEN 13

Hallo Valentin_S,

 

vorneweg ist der Elektro-Durchlauferhitzer nicht dafür da, die Wärmepumpe vor sich selbst zu schützen. Er ist dafür da, um im Winter zu unterstützen. Luftwärmepumpen dürfen nicht monovalent betrieben werden. Denn im Winter sinkt die Leistung von Luftwärmepumpe und ab einer gewissen Außentemperatur (-20°C) kann sie nicht mehr betrieben werden. Dann muss der Durchlauferhitzer in jedem Fall laufen. Ansonsten unterstützt er, wenn sehr hohe Warmwassertemperaturen bereitet werden sollen. Die Wärmepumpe selber würde aber trotzdem bis zur maximalen Vorlauftemperatur in Betrieb bleiben. Zu Störungen würde es kommen, wenn die Warmwasser-Soll-Temperatur nicht erreicht werden kann und die Wärmepumpe schon bei ihrer maximalen Vorlauftemperatur angelangt ist. Denn dann würde sie nach der Mindestpausenzeit wieder starten, da der Sollwert noch nicht erreicht wurde und sie zum Schutz des Kältekreises für eine gewisse Mindestlaufzeit aktiv bleiben. Während dieser Mindestlaufzeit wäre die maximale Vorlauftemperatur wieder erreicht und sie würde aufgrund der weiter steigenden Temperatur und dadurch des zu hohen Drucks im Kältekreis aus Sicherheitsgründen mit einer Meldung abschalten. 

 

Viele Grüße
Flo

Hallo Valentin,

 

>>gekoppelt, da nicht kompatibel

 

über SG-Ready sollte aber funktionieren

https://www.viessmann-community.com/t5/Waermepumpe-Hybridsysteme/Gut-zu-wissen-Die-Smart-Grid-Funkti...

 

VG Michael

Hallo Flo, allerbesten Dank für die erste schnelle Antwort. Den ersten Teil kann ich nachvollziehen und genau so habe ich die Wärmepumpe auch verstanden. Also Winter oder hohe benötigte Temperaturen und der Durchlauferhitzer muss ran. Stellt sich allerdings dann tatsächlich die Frage, wieso dieser werkseitig für Raumbeheizung erst mal gesperrt ist.

Das Thema Pausenzeiten sagt mir noch nix. Da bin ich noch nicht im Thema. Allerdings erscheint es mir, dass sich der zweite Teil Deiner Ausführung durchaus mit meinem Problem deckt. Ich hatte zum Zeitpunkt des Problems im WW Speicher nur 39 Grad, obwohl 48 als Soll gesetzt waren und das Gerät hat die Wärme offensichtlich nicht in den WW-Speicher bekommen. Obwohl vom Außengerät 65 Grad warmes Wasser zur Inneneinheit geführt wurden. Klingt für mich nach einer anderen Ursache (Wieso wurde der WW_Speicher nicht aufgeheizt) als dass die obigen Fehler daran liegen, dass ich die E-Heizung deaktiviert hatte.

 

Hallo Michael,

 

Danke für den Hinweis bzw. den Artikel. Ich werde in das Thema noch eintauchen. Bin auch der Meinung, dass es irgendwie gehen MUSS 🙂

Gruß Valentin

Das ist eine gute Frage. In dem Fall muss geklärt werden, gelangen die hohen Temperaturen in den Speicher? Liegt das Problem aktuell noch vor?

 

Die Elektroheizung ist erstmal immer deaktiviert, damit der Kunde und sein Fachbetrieb auch genau wissen, wenn ich den Durchlauferhitzer aktiviere, können höhere Stromkosten entstehen. Nehmen wir an, es wäre immer aktiv und jemand würde noch einen externen Wärmeerzeuger installieren (Gaswandgerät zum Beispiel), dann könnte es passieren, dass im Winter anstatt des externen Wärmeerzeugers der bereits aktivierte Durchlauferhitzer mit läuft, was ja nicht gewünscht ist. Grundsätzlich ist es bei den Wärmepunregelungen Vitotronic so, dass alles manuell aktiviert werden muss, was im System vorhanden ist. 

 

Viele Grüße
Flo

Als kurze Rückinfo: das Problem liegt seit Montag nicht mehr vor. Der Viessmann-Techniker konnte keinen Defekt feststellen und hat den Durchlauferhitzer für beides aktiviert. Leider gab es seitens Viessmann mit Begründung auf Corona, keine Einweisung in die Anlage. Dies wurde durch den Heizungsfachbetrieb vorgenommen und autodidaktisch ergänzt.

Deine Erklärung klingt logisch und ist nachvollziehbar. Noch besser finde ich Deine Aussage, dass der Elektro-Durchlauferhitzer nicht dafür da ist, die Wärmepumpe vor sich selbst zu schützen. Wenn ich es richtig interpretiere ist es erst einmal nicht zwingend anlagenschädlich wenn der Erhitzer deaktiviert ist (Ausnahme Winter). 

Ich werde die Anlage nun mal bis nach dem Wochenende beobachten. Dann ggf. nur auf WW-Betrieb umschalten und ebenfalls beobachten. Evtl. im selben Zug den Durchlauferhitzer auf Stufe 1 setzen.

So, nun kann ich gleich wieder hier aktualisieren. Toll ist erst einmal, dass die App mir sagt "Deiner Anlage geht es gut". Das beruhigt. 🙂 Dennoch hat die Anlage heute morgen um 6 Uhr die Hinweiscodes 33 und 1A gebracht. Der 33 trat erstmalig auf, der 1A war auch der Code der bereits am Samstag mehrfach auftrat.

Interessant hierbei ist, dass ich den 1A im Handbuch für die Fachkraft in der Codetabelle zu meinem Kältekreis [4-3] gar nicht finde. Nur in anderen Codetabellen.

Bzgl. des 33 (Vorlauftemp. Sekundärkreis zu niedrig) stelle ich mir die Frage, wie der um 06:00:11 bereits richtig sein kann, wenn das Zeitprogramm erst um 6 Uhr startet.

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Hallo Valentin_S,

 

die Meldung 1A bedeutet nur, dass der Verdichter nicht startet. Bei 33 ist, wie du bereits erkannt hast, die Sekundärtemperatur zu niedrig. Das bedeutet, dass die Wärmepumpe zwar in Betrieb bleibt, aber danach nicht erneut startet. Hintergrund ist, sollte es danach zu einer Abtauung kommen, reicht die Wärmemenge nicht aus, um die Abtauung vollständig durchzuführen, ohne dass es eventuell zu einer kritischen Temperatur im Verflüssiger kommt. 

 

Luftwärmepumpen dürfen nicht monovalent betrieben werden, da dieser ab bestimmte Temperaturbereiche nicht mehr ausreichend Leistung zur Verfügung stellen können. 

 

Viele Grüße
Flo

Hallo Valentin,

>>Bzgl. des 33 (Vorlauftemp. Sekundärkreis zu niedrig) stelle ich mir die Frage, wie der um 06:00:11 bereits richtig sein kann, wenn das Zeitprogramm erst um 6 Uhr startet.

 

 

Zum Start des Kompressors muss das Rücklaufwasser/ Estrich min 20 Grad haben.

Wenn unter 20 Grad muss erst der Heizstab das Ganze auf 20 Grad aufheizen.

 

Du solltest die Heizpause kürzer machen, oder z.B. um 1 Uhr noch mal eine Stunde heizen, damit es um 6 Uhr noch 20 Grad hat.

VG Michael

Hallo Michael,

 

Danke für den Hinweis, der bei mir aber nur mehr Fragezeichen in den Kopf bringt. 😞  Du sagst also, dass sich der Kompressor nicht in Bewegung setzt, wenn das Rücklaufwasser nicht mind. 20 Grad hat? Würde doch bedeuten, wenn ich den Heizwasser-Durchlauferhitzer für Raumbeheizung und WW deaktiviere und einmal die Rücklauftemperatur unter 20 Grad sinkt, dass dann die ganze Anlage nicht mehr startet.?

 

Oder anders formuliert: Wenn nicht mind. 20 Grad im Heizwasserpufferspeicher vorgehalten werden funktioniert das ganze System nicht.

 

Mein Ansatz beim Betrieb der WP ist eigentlich, dass diese tagsüber arbeiten soll und nachts nicht. Meine Vorstellung ist, dass der WW-Pufferspeicher dafür sorgt, dass ich trotzdem morgens warm duschen kann. Also wenn dieser mit 48 Grad zum Ende der WW-Zeit (20 Uhr) gefüllt ist, sackt er über Nacht auf - keine Ahnung, vlt. 40 Grad ab, dann reicht das aus. 

Nun zum Heizbetrieb. Im Sommer logischerweise irrelevant, aber zumindest in der Übergangszeit würde ich auch gerne den Heizwasserpufferspeicher tagsüber beheizen, so dass das davon Nachts noch gezehrt werden kann. Wenn ich richtig gelesen habe, kann ich das dann über einen "Festwert" im Zeitprogramm Pufferspeicher realisieren. Im Winter wird man nicht umhin kommen, auch nachts zu heizen, damit die ganze Bude nicht auskühlt.

 

Gruß Valentin

Hallo Valentin,

 

ob es jetzt genau 20 Grad oder wie hier im Diagramm 17 Grad sind wird uns Florian am Montag sicher sagen.

Darunter wird der Kompressor nicht starten.

Wie Florian schon geschrieben hat, ist das ein Schutzfunktion, um sicherzustellen, dass genügen Energie für einen potentiellen Abtauvorgang aus dem Heizungswasser gezogen werden kann ohne dass der Kondensator einfriert und gesprengt wird...

 

Wenn Nachts nicht eine WW Zirkulationspumpe 24h läuft sollte das Dusche am morgen kein Problem sein.

 

>>n Heizwasserpufferspeicher tagsüber beheizen, so dass das davon Nachts noch gezehrt werden kann

Du hast eine A.09 Dann hat das Haus vielleicht 6-7 kW Heizlast bei Normaussentemperatur. 

In der Übergangszeit sind es dann vielleicht 2kW (wenn man 24h heizt)

Dein Puffer hat 200l. Angenommen der ist am Abend 35 Grad warum und du kannst ihn auf 20 Grad entladen.

Dann hat der eine Kapazität von 3,4kWh.  Das reicht also 1,5h.

siehe u.a.  https://www.endenergie.de/

 

Der Estrich deiner FbH hat in der Regel ein Vielfaches an Speicherkapazität.

Der Estrich hat ca. 50 % der volumetrischen Wärmekapizität von Wasser.

Bsp Haus mit 150 m² FbH und 7 cm  Estrich

150*0,07 = 10,5 m³ davon 50% sind ca. 5 m³ Pufferspeicher-Äquivalent im Estrich.

Um dieses Potential nutzen zu können müssen alle Heizkreise in Benutzung sein und nicht durch Thermostate /ERR abgeschnürt sein.

 

Wenn du kein PV hast und diese die WP unter Tags/bei Sonne eine höhere Vorlauftemperatur laufen lassen würde, kannst du auch ohne PV mit einer Tagesüberhöhung der Vorlauftemperatur konfigurieren und die WP bei potentiell höherer Außentemperatur unter Tags den Estrich 2 Grad höher aufladen zu lassen.

Abends regelt sie dann für ein paar Stunden die Leistung zurück oder geht ganz aus, bis Estrich und Puffer wieder auf Normal Niveau sind.

 

VG Michael

 

 

 

 

Hallo Michael,

zunächst mal wieder Danke für die schnelle Antwort und die ausführlichen Tipps. Echt super!! Ggf. solle ich hier noch eine kleine Ergänzung vornehmen, auch für den Fall dass die Experten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen 🙂 Bei mir: NIX Estrich nix Beton. Wir wohnen in einem Fertighaus der Firma Haas. Das ist in Holzständerbauweise errichtet, 30 Jahre alt und hat tadaaaaa - ein Einrohrsystem mit normalen Heizkörpern. Hier haben wir allerdings im Zuge der WP auch drei austauschen lassen gegen neuere Typ 33. Also da hängen je Schleife mal 2 oder auch 3 Heizkörper dran. Also soviel mal zum Thema im Estrich Wärme speichern 😉

Die einzige FB-Hzg ist im Wintergarten....

 

Bzgl. Heizlast sagt die offizielle Heizlastberechnung 4,4 KW. Die Hütte ist in der Tat sehr gut gedämmt und verfügt z.b. schon über Dreifach-Verglasung (Schon vor 30 Jahren !!). 

 

Mal ne konkrete Frage: Die Verbrauchswerte in kWh der Anlage sind - nach meinem Kenntnisstand- eher dürftig abzulesen. Ein Kollege hat eine Panasonic WP und der kann detailliert ablesen was der Kompressor für Heizung, für WW und auch der Zusatzheizer (DLE) als tageswert sich genehmigt hat. Hier finde ich nur die beiden auf Woche gebündelten Werte in der Energiebilanz.

 

Wo kann ich die Leistungsaufnahmewerte der Zusatzheizung (DLE) ablesen? Dieser kann ja in drei Stufen betrieben werden. Wieviel KW hat welche Stufe?

 

Der interne Elektro-Durchlauferhitzer hat je Stufe 3kW (1. Stuzfe 3 kW, 2. Stufe 6kW und beide zusammen sind die 3. Stufe mit 9kW). Du kannst für den Durchlauferhitzer die Betriebsstunden auslesen. 

 

Die Mindestrücklauftemperaturüberwachung an deiner Wärmepumpe sieht folgendermaßen aus.

 

Bei Rücklauftemperaturen kleiner 20°C kann keine reguläre Abtauung mehr durchgeführt werden. Die Vorlauftemperatur fällt während der Abtauung auf den Minimalwert ab und der Kältekreisregler bricht die Abtauung ab. Bei Rücklauftemperaturen kleiner 14°C kann zusätzlich nicht mehr garantiert werden, dass der Plattenwärmetauscher keinen Schaden aufgrund von Eisbildung nimmt.

 

Ist mit Abtauungen zu rechnen (bei Aussentemperaturen kleiner 12°C) wird der Verdichter bei der VC200-S deshalb nur eingeschaltet, wenn die Rücklauftemperatur größer 20°C ist.

  • Die Inbetriebnahme einer frisch mit Trinkwasser gefüllten Anlage ist nur noch mit dem 2. Wärmeerzeuger möglich.
  • Frostschutz ist nur mit dem 2. Wärmeerzeuger möglich.
  • Fällt die RL-Temperatur im reduzierten Betrieb unter 20°C und der 2. Wärmeerzeuger ist nicht für die Raumbeheizung freigegeben, bleibt die Anlage kalt.
  • Ist die Temperatur im Warmwasserspeicher klein und die Rücklauftemperatur in der Anlaufzeit kleiner 20°C, ist keine Beladung des Speichers ohne 2. Wärmeerzeuger mehr möglich.

Viele Grüße
Flo

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