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Vitodens 200 WB2 Bj.2001 witterungsgeführte Steuerung Fehler 0:6

Hallo,

nach drei Jahren mit Ersatzlüfter jetzt ein ähnlicher Fehler:

Anlage zündet nicht, Fehler 0:6

Wasserdruck bei 0,6 bar; lässt sich nicht dauerhaft erhöhen (MAG ist drei Jahre alt), keine erkennbaren Lecks im Haus

  • Rücksetzen bringt nichts
  • Lüfter läuft von Anfang an nur mit geringer Drehzahl (also nicht zuerst hoch und dann absinkend)
  • Luftklappe leichtgängig
  • Tausch des Differenzdrucksensors bringt nichts
  • Lüfterrad leichtgängig
  • 24V an Klemme 100 vorhanden
  • alle drei Sicherungen auf Steuerplatine ok
  • Überbrücken des Strömungswächters ohne Wirkung

Ist es wieder der Lüfter (war ja Altteil) oder kann es auch die LGM29 sein?

Oder zu geringer Wasserdruck (MAG defekt)?

 

Doch jetzt neue Anlage (nach 20 Jahren)?

 

Viele Grüße!

 

 

5 ANTWORTEN 5

Hallo Bodensee,

der Fehler 0:6 deutet schon in Richtung Differenzdrucksensor oder Lüfter. Wenn aber beide Teile schon erfolglos getauscht wurden, könnte es vielleicht auch einen Defekt / Verstopfung im Abgassystem geben.

Ein Anlagendruck von nur 0,6 bar ist allerdings auch kritisch bzw. zu niedrig. Eigentlich sollte auch dies zu einer Fehlermeldung (0E) führen. Der Anlagendruck sollte laut Serviceanleitung > 1 bar sein.

Eventuell ist das Sicherheitsdruckventil undicht. Dann gelangt das Kesselwasser über das Abwasserrohr unbemerkt in die Kanalisation ohne, dass es eine sichtbare Leckage gibt.

Viele Grüße, Thomas

Fehler 0:6 sagt doch

 

"Luftdruckschwelle Zündniveau wird nicht erreicht

Differenzdrucksensor prüfen (siehe Seite34)
Luftklappe prüfen"

 

Wenn du schon selbst merkst, dass der Lüfter weniger Kraft als sonst hat, sollte es ggf. daran liegen.

Möglicherweise ist die Elektronik vom Lüfter defekt. Das könnte man ggf. mit einem Gebrauchtteil fixen.

Hast du schon mal den Testbetrieb ausprobiert? Das wären die beiden unteren Tabelleneinträge im Anhang.

Ansonsten frage doch mal bei den Fachbetrieben rum, ob einer noch einen Brenner zum Testen rumliegen hat.

Weil diese Anlagen so gut sind versuche ich auch meine WB2 noch möglichst lange zu betreiben. Ich habe mir dazu einen ET- Spender gekauft, ausgeschlachtet und nun eine Kiste mit allen Teilen auf den Boden... 😀

 

Hat deine Anlage wirklich einen "Strömungswächter"? Mir ist nur ein Wasser- Druckschalter bekannt, der bei zu wenig Druck abschaltet (sitzt oben links am Rohr, welches aus dem WT kommt).  Den könntest du überbrücken, aber daran liegt es wohl nicht. Sonst würde der Lüfter gar nicht anlaufen.

Hallo und vielen Dank für die Einschätzung!

 

Langsame Lüfterdrehzahl kann heißen "weniger Kraft" (hatte ich bisher nicht dran gedacht), aber auch "fehlerhafte Ansteuerung" (PWM-Signale oder fehlendes Signal zum Hochfahren der Initialdrehzahl). Letzteres könnte dann auch die Hauptplatine LMG 29 sein.

 

Aber Eure beiden Einschätzungen gehen ja doch Richtung Lüfter. Werde mir dann nochmals ein Gebrauchtteil holen (alle drei Jahre wäre ja akzeptabel).

 

Die Relaistests hatte ich schon gemacht: ohne Befund!

Funktionieren die beiden Tests -5 und -6 auch ohne Gas? Gerät ist für letzte Untersuchungen jetzt vom Gas genommen (vier Hähne geschlossen) und ohne HB will ich das verständlicherweise nicht ändern.

Was wäre bei den Tests zu erwarten?

 

Bezeichnung "Wasserdruckschalter" ist richtig: Stecker 33; Überbrücken war aber ohne Befund

 

 

Dank & Gruß!

Hallo und vielen Dank für die Einschätzung!

 

Langsame Lüfterdrehzahl von Anfang an kann heißen "weniger Kraft=defekter Lüfter" (Hinweis von Fiedel; hatte ich bisher nicht dran gedacht), aber auch "fehlerhafte Ansteuerung" (PWM-Signale oder fehlendes Signal zum Hochfahren der Initialdrehzahl). Letzteres könnte dann auch die Hauptplatine LMG 29 sein. Dann nützt auch ein Ersatzlüfter nichts. Oder sehe ich das falsch?

 

Momentan würde ich nochmals (nach drei  Jahren) einen gebrauchten Ersatzlüfter beschaffen.

 

Wasserdruck ist gerade nicht mehr das Problem (kümmere ich mich drum wenn das Anlagenproblem gelöst ist), aber vielen Dank für den Hinweis auf die mögliche Ursache; z.Zt. bei stehender Anlage ist er stabil bei 1,3 bar; das kann sich aber ändern, sobald die Heizkreispumpe läuft und dann ggf. entlüftet wird.

 

Dank & Gruß!

Ja, fehlerhafte Ansteuererung wäre möglich tritt aber in der Praxis quasi nie auf. Meist ist es der Lüfter selbst, bzw. dessen Leistungselektronik. Ich habe es noch nie gemacht, aber du könntest während der beiden Testbetriebe "Normal" und "Vollast" mit einem Multimeter die Steuerspannung messen. Auch wenn wegen PWM das Meßergebnis absolut nichts aussagt, müsstest du bei "Normal" weniger Spannung messen, als bei "Vollast". So siehst du wenigstens, ob die Hauptplatine tendenziell richtig arbeitet. Und miss auch noch, ob die 24V an Klemme 100 ggf. zusammenbrechen, wenn der Lüfter läuft. Auch das Hallsignal an 100a könntest du versuchen zu messen. Was seltsam ist: Wenn der Lüfter "schneller" angesteuert wird als er real läuft, müsste der Prozessor das über das Hallsignal merken und den Fehler "Lüfter fehlerhaft" ausgeben. Deshalb unbedingt die beiden Testbetriebe probieren! 

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