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Gut zu wissen: welchen Ölkessel darf ich bis wann betreiben?

Die Nutzungsdauer fossiler Energieträger wie Öl ist begrenzt. Neben der reinen Ressource auch aufgrund der fortschreitenden Energiewende. Und um die Klimaziele für 2050 erreichen zu können, unterliegt der Weiterbetrieb bzw. der Austausch vorhandener Ölheizungen einigen Richtlinien. So klar das klingen mag, wirft es dennoch einige Fragen auf: denn welchen Ölkessel darf ich bis wann betreiben? Und was muss ich bei einem Anlagentausch beachten? Antworten hierauf gibt der neue Artikel.

 

Weil Ölheizungen als besonders betriebssicher und wirtschaftlich gelten, nutzen wir sie bereits seit Jahrzehnten. Jeder vierte Deutsche setzt nach wie vor auf Öl als primären Energieträger, um das Gebäude zu beheizen. Grundsätzlich unterscheiden wir bei dem größten Teil der Bestandsanlagen zwischen Ölheizungen mit Heizwert- (Niedertemperaturkessel) und solchen mit Brennwerttechnik. Einfach gesagt: zwischen etwas “durstigeren” alten und zwischen energieeffizienten neuen Technologien.

Öli Ölsen.JPG

Bestehende Ölheizungen beider Technologien können noch über das Jahr 2025 hinaus weiter betrieben werden. Also dem Stichjahr, das die Bundesregierung im Rahmen des Klimaschutzpakets festgelegt hat. Alte Ölheizungen können bis dahin noch durch moderne Ölbrennwertkessel ersetzt werden. Mit dem Inkrafttreten des Klimaschutzpakets zu Beginn dieses Jahres wurden zwar die bisherigen staatlichen Förderprogramme für reine Ölbrennwertkessel eingestellt. Wer seinen bestehenden Ölkessel allerdings um einen zusätzlichen Wärmeerzeuger (Holzheizung, Wärmepumpe oder Solarthermieanlage) erweitert, profitiert nach wie vor von staatlichen Fördermitteln. Das lohnt sich außerdem, weil auch die Heizkosten langfristig auf einem überschaubaren Niveau bleiben. Alle Details zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten sind unter dem folgenden Link zu finden: https://www.viessmann.de/de/wohngebaeude/oelheizung/oel-brennwertkessel/foerderung.html Unabhängig von der staatlichen Förderung bietet Viessmann zusätzlich einen Gutschein in Höhe von bis zu 500,00 Euro an, der direkt an den Endverwender ausgezahlt wird. Wie Ihr sie bekommt, erfahrt Ihr hier.

Fazit: Ihr dürft Eure bestehenden Ölheizungen (Niedertemperatur oder Brennwert) ohne Bedenken weiter betreiben. Ab 2026 dürfen allerdings nur noch Ölbrennwertheizungen in Verbindung mit erneuerbarer Energie installiert werden (Solar / Photovoltaik). Ausnahmen sind zwar möglich, jedoch nur in Fällen, wo keine andere Energiequelle verwendet werden kann. Bitte beachtet, dass jedes Bundesland seine eigenen Richtlinien für die Erneuerung und den Einsatz von Öl-Kesseln hat. Noch Fragen offen? Dann stellt sie unseren Experten hier in der Viessmann-Community.

7 ANTWORTEN 7

Hallo Andreas und danke für den Artikel. Was aber passiert, wenn der (Öl)Kessel defekt ist? Darf ich dann einen neuen Kessel (gleicher) oder gleichwertiger Bauart verwenden? Oder muss ich die gesamte Anlage gegen eine, der Gesetzgebung entsprechende Anlage austauschen? 

Danke 

Hallo Dunsi4711, 

 

welcher Kessel ist denn aktuell bei dir verbaut und welcher Kessel soll verbaut werden? 

Grüße 
Patrick 

 

 

Viele Grüße
Patrick vom Customer-Care-Team

Das ist doch völlig wurscht! Das ist eine allgemeine Frage. Darauf sollte es auch eine allgemeine Antwort geben. 

Danke

p.s.: bitte lies doch bei Antworten mal Korrektur. "denn" mit 2x"n", "verbaut" kleingeschrieben. Aber so ist das halt, wenn man vom Handy antwortet. Danke

Danke für deinen Hinweis. 
Wenn dir ein mit Öl betriebener Niedertemperaturkessel zur Verfügung steht, der vor 2015 produziert wurde, darf dieser auch eingebaut und verwendet werden. 

Grüße 
Patrick 

Viele Grüße
Patrick vom Customer-Care-Team

Danke, aber das ist nicht die Antwort auf meine Frage!!

Nochmal:

darf ich oder MUSS ich im Fehlerfall dann eine Anlage nach aktueller Gesetzeslage einbauen?

 

SOOOO schwer kann die Antwort doch nicht sein.

Wenn eine komplett neue Anlage verbaut wird, muss diese selbstverständlich die aktuellen Normen und Grenzwerte einhalten. In so einem Fall wird man auch nur Wärmeerzeuger bekommen, die diesen entsprechen. 

Wenn du nur den Kesselkörper tauschen möchtest, dann solltest du dich vorab mit dem zuständigen Schornsteinfeger und dem Fachbetrieb abstimmen. Auch hier ist das Alter bzw. die Betriebsweise des Systems entscheidend. Diese können dir im Einzelfall genau sagen, ob ein weiterer Betrieb möglich ist oder nicht. Je nachdem wie alt der aktuelle Kessel ist, wird es sich jedoch schwierig gestalten jemanden zu finden, der den Kesselkörper auf Lager hat. 

Beste Grüße 
Patrick 

Viele Grüße
Patrick vom Customer-Care-Team

AHA, danke für die Antwort. Also wisst ihr auch nicht mehr als ich. Das wollte ich wissen.

Ich bin in Rente und habe eine endliche Lebenserwartung. Daher denke ich, dass es absoluter Quark ist, eine "alte" Anlage gegen eine "neue grüne" Anlage auszutauschen. Auch gibt mir in meinem Alter leider keine Bank mehr einen Kredit zum Erneuern der Heizungsanlage. Das Geld nebst Zinsen bekommen die doch eh nicht mehr zurück. 

Vielen Dank und bleibt xsund (eins der beiden Worte beginnend mir "x" :-))

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