abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Anzeigen  nur  | Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 

Vitorond 200, Öl Verbrauch in den letzten 5-6 Jahren um 25% gestiegen, Ursachen ?

Hallo Community,

in den letzten 5-6 Jahren ist der Heizölverbrauch unserer Heizung (Öl Heizung Vitorond 200) um ca. 20-25% gestiegen.
Heizung in neu gebautem EFH (120m²) 2003 in Betrieb genommen.
(Heizung & Warmwasser, KEINE Solarthermie)
Verbrauch von 2003 bis 2011 im Schnitt ca, 1300 Liter pro Jahr.
ab 2012 bis 2016 ca. 1500 Liter pro Jahr
seit 2017 jetzt ca. 1850 Liter pro Jahr.
Die ersten 15 Jahre Verbrauch ziemlich genau monatlich mitgeschrieben.
Die letzten Jahre nicht mehr. Verbrauch anhand der getankten Mengen ermittelt.
Wo könnten die Gründe für den stark erhöhten Bedarf der letzten Jahre liegen ? Die ersten 10-15 Jahre wird wenig verbraucht... dann steigt der Verbrauch... wir haben am Gebäude nichts verändert. 

Meine Töchter sind 2000 und 2004 geboren. Der Warmwasserverbrauch steigt bei Teenagern durch häufigeres Duschen... aber kann das wirklich sein, um 25%?
Zum anderen ist eine Tochter nun seit 2 1/2 Jahren die Woche über auswärts in Ausbildung, kommt nur am WE heim.

Könnte es an einer Einstellung oder einfach am Alter der Heizung liegen ? Aber wie kann das sein? Wo geht bitte die ganze Energie hin ? Die ersten 10 Jahre war der Verbrauch doch niedrig..

Für Tipps und Empfehlungen schon mal Danke im voraus.

Schöner Gruß

Joef1271

14 ANTWORTEN 14

Wie sieht das Verhältnis Brnnerstart/Brennerlaufzeit aus ? Ich vermute hier eine Verschlechterung, sprich, die Anlage neigt zum Takten . Ist dem so?

Hallo, danke. 
kann ich leider nicht sagen. Wie könnte man das erkennen ?

Kann man da einen Speicher auslesen, die Einstellung nachsehen?

Oder gibt es sonst eine Methode das festzustellen ?

Schöner Gruß

Joef1271

 

 

bzw. könnte man die Einstellung so verändern... damit das nicht passiert.

Schreib mal die Seriennummer des Gerätes.

Bezüglich der Einstellung: Taktet das Gerät denn ? Als Takten beschreibt man hier ein mehrmaliges An- und Ausgehen des Brenners in einem mehr oder weniger kurzen Zeitraum. Beispiel: Der Brenner startet und läuft nur 10 min. Dabei steigt die Kesseltemperatur relativ schnell auf Soll. Das würde zeigen, dass die Wärme nicht schnell genug abgenommen wird. Ursachen können sein: Pumpenleistung zu schwach, Thermostate geschlossen, woraus ein zu geringer Volumenstrom resultiert. Luft im System.

Hallo,

Steuerung  Vitronic 150 KB1, Seriennummer 7450350307680109

Kessel Vitorond200 Typ VR2 - Seriennummer 7170291300029106

Brenner VKE/VEMI, 18 KW, an die Seriennummer komme ich gerade nicht ran.

Muss später mal ausschalten Haube abnehmen..

Schöner Gruß

Joef1271

 

 

Wie könnte man feststellen ob die Pumpleistung zu schwach ist ? Gerade nachgesehen, die Pumpe ist auf der Stellung mit den III Strichen, denke das ist die höchste Stufe.

Das Heizverhalten hat sich eigentlich bewusst nicht verändert. Gut bei uns sind die Heizkörper meist eh nur auf 2, selten mal auf 3 aufgedreht.

Ist das dann so... das ein häufiger Heizungsstart deutlich mehr verbraucht... als weniger Starts mit längerem Brennvorgang...

Was wäre dann eine Lösung, Thermostate voll auf, aber dazu die Temperatur/Vorlauftemperatur stark zurück zu nehmen ?

Werde später mal wegen der Luft nachsehen... ist mir aber noch nichts aufgefallen. Es gluckert nicht und die Heizkörper werden... wenn aufgedreht schnell gleichmäßig warm.

Du wirst hier nicht viel ändern können, da der Brenner nicht modulieren kann. Erst recht, wenn nur wenige HK aufgedreht sind. Der Kessel weiss gar nicht, wohin mit der Leistung. Ein Gaskessel wäre hier die bessere Wahl gewesen.

Einzige Abhilfe würde hier ein Pufferspeicher bringen. Hier hätte der Kessel einen gleichbleibenden Violumenstrom. Und vom Puffer nimmt sich dann die Heizkreispumpe, was sie braucht. Wobei sich ein Puffer vor allem dann lohnt, wenn auch Alternativenergie zur Verfügung steht.(z.B. PV-Anlage und Heizstab)

Mal ganz einfach und pragmatisch: Wie steht denn die Heizkennlinie und wie hoch ist die Vorlauftemperatur? Nicht dass der Kessel immer sehr hoch heizt und es dann durch die Heizkörperventile wieder gedrosselt wird. Versuch eventuell mal die Vorlauftemperatur so gering wie möglich zu halten, nur so hoch, dass das Haus gerade warm wird.

 

Und natürlich muss die Anlage gewartet sein, insbesondere darf es keine dicken Rußablagerungen im Kessel geben.

 

Gruß Peter

Hallo, danke.
Anlage wird jedes Jahr von Heizungsfirma nachgesehen, Kessel gereinigt ggfs Düsen getauscht. Gemessen. 

Wie kann man die Kennlinie nachsehen, einstellen? Fürchte fast das die Option an der Kennlinie zu drehen bei meiner Heizung nicht vorgesehen ist.

Habe auch keine Möglichkeit gesehen die Vorlauftemperatur einzustellen. Denke das geht dann nur indirekt über die Einstellung der Raumtemperatur ?

Mir ist gestern noch eingefallen, dass ich schon vor längerer Zeit, weiß gar nicht mehr wann, die Nachtabsenkung verändert hatte. Also fast keine nur eine sehr geringe Absenkung. Hatte mal gelesen das das energetisch eigentlich keinen Sinn macht. Aber wenn ich das jetzt im Zusammenhang mit der erwähnten Taktung sehe. Könnte das eine Ursache sein?

Ich mein die ersten 10-15 Jahre hat die Heizung ja nur 1300 statt 1800 Liter verbraucht.

Gruß

Joef1271

 

Hallo danke, verstehe ich grundsätzlich. Heizung 20 Jahre alt ist... begebe mich auf die Suche nach einer neuen. Deswegen hatte ich den Öl Verbrauch nachgesehen...und bin auf die Steigerung gestoßen. Was mich umtreibt warum die Heizung am Anfang 1300 und jetzt die letzte Jahre 1800 Liter gebraucht hat.


Mir ist gestern noch eingefallen, dass ich schon vor längerer Zeit, weiß gar nicht mehr wann, die Nachtabsenkung verändert hatte. Also fast keine nur eine sehr geringe Absenkung. Hatte mal gelesen das das energetisch eigentlich keinen Sinn macht. Aber wenn ich das jetzt im Zusammenhang mit der erwähnten Taktung sehe. Könnte das eine Ursache sein?

Vorlauftemperatur nicht konstant nachgesehen. Meine mich aber zu erinnern, wenn es kälter war... lag die bei ca 60-70°C. Jetzt bei moderaten Temperaturen die letzten Tage bei 40-50°C. Sind nur Momentaufnahmen.

Habe vor ein paar Wochen mal die Zimmertemperatur am Kessel auf 10°C eingestellt und alle Heizkörper aufgedreht.. um zu testen ob heizen mit niedriger Vorlauftemperatur funktioniert.. ging dann auf ca. 40°C runter. Aber es war jetzt auch nicht besonders kalt an dem Tag. Was mich umtreibt warum die Heizung am Anfang 1300 und jetzt die letzte Jahre 1800 Liter gebraucht hat.

Die Heizung hat sehr wahrscheinlich stark getaktet. Also in kurzen Zeitabständen den Brenner an- und ausgestellt. Und das kostet viel Brennstoff. Kann man mit einem Auto vergleichen. Das braucht im Stadtverkehr wesentlich mehr Kraftstoff als auf der Autobahn bzw. Landstraße, wo es durchgehend fahren kann. Allerdings hast beim Auto die Möglichkeit, mit dem Gaspedal zu regulieren.

 

Und bei einer alten Ölheizung wäre das nicht ungewöhnlich. Denn der Kessel kann nicht modulieren. Soll heissen, er kann seine Leistung nicht anpassen. Er ballert also immer mit 18kW, obwohl beispielsweise 4kW genügen würden. Wenn jetzt noch der Heizwasserumlauf/Volumenstrom eingeschränkt wird(wie eben durch das zudrehen der Heizkörper), was soll die Regelung machen ? Da die Solltemperatur sehr schnell erreicht wird, kann sie den Brenner nur abschalten. Nun schafft langsam die Pumpe die Wärme aus dem Wärmetauscher. Die Temperatur fällt, Brenner an.  Und das geht über den ganzen Tag. Ab und an mal unterbrochen von der WW-Bereitung. Hier hat der Kessel einen guten Volumenstrom und taktet dadurch sehr viel weniger.

Bei allen möglichen Einstellungen muss man immer im Hinterkopf haben, dass die Wärme auch weggeschafft werden muss.

Danke dir/euch... ich werde mal auf "Werkeinstellung" zurücksetzen.. wenn das geht. Und beobachten.

Top-Lösungsautoren