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Luftwärmepumpe verbraucht zu viel Strom.

Wir haben die Luftwärmepumpe seit Oktober 2015 im Betrieb. Diese verbraucht täglich ca. 38 kW (bis jetzt 1800 kw). Unabhängig von der Aussentemperatur ist die Vorlauftemperatur kontinuierlich zwischen 28 und 30 Grad, Rücklauftemperatur bis 2 -3 Grad niedriger.  EGAL ob draußen -8 oder + 8 Grad sind, dazu muss man sagen, dass der Ventilator dauerhaft an ist. Desweiteren müssen wir anmerken, dass wir in einer Klimaschutzsiedlung ein drei Liter Haus errichtet haben und nach PHPP und Heizlastberechnung ausgeführt worden ist.  Wir sind verpflichtet diese Verbrauchsdaten jährlich dem Land NRW mitzuteilen, deshalb fragen wir uns, ob dieser Verbrauch realitätsnah ist.  Fener möchten wir anmerken,  dass wir noch eine Lüftungsanlage Vitovent 300  mit Wärmerückgewinnung betreiben. WIR  bitten Sie umgehend um Mitteilung.

Falls die Verbrauchsdaten stimmen sollten, sind wir falsch beraten worden.

 

 

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen

Hallo Mitschreiber,

dass die Wärmepumpe von jeanette1978 Ihre produzierte Wärme zu 100% aus Strom gewinnt (COP 1,0) ist falsch. Du verwirrst den TE damit vermutlich.

Richtig ist, dass der COP bei Luft-Wasser-Wärmepumpen mit sinkender Außentemperatur sinkt. Im Fall von @jeanette1978 handelt es sich um ein Vitocal 222-S Splitgerät, mit einer 7kW Außeneinheit. Diese Außeneinheit funktioniert bis zu einer Lufteintrittstemperatur von -15°C und erst danach muss, falls kein anderer Wärmeerzeuger vorhanden ist, zu 100% über den integrierten 9kW Durchlauferhitzer geheizt werden. Je nach Typ und Leistungsklasse der Wärmepumpen, gibt es hier natürlich unterschiede.

Bei der Außeneinheit von jeanette1978 hängt die Entwicklung des COP´s aber nicht nur von der Lufteintrittstemperatur ab, sondern auch von der benötigten Vorlauftemperatur. Bei der maximal möglichen Vorlauftemperatur und -15°C Lufteintritt sinkt der COP auf 1,17. Bei 35°C Vorlauf liegt er bei 2,06. In der nachfolgenden Übersicht, könnt Ihr euch die Entwicklung des COP´s nach den jeweiligen Temperaturen einmal ansehen:

A -15°C/ W 35°C = COP 2,06 (5,2kW Heizleistung)
A -7°C/ W 35°C = COP 2,49 (6,6kW Heizleistung)
A +2°C/ W 35°C = COP 3,24 (5,6kW Heizleistung)
A +7°C/ W 35°C = COP 4,35 (8,38kW Heizleistung)

A -15°C/ W 45°C = COP 1,59 (4,3kW Heizleistung)
A -7°C/ W 45°C = COP 2,11 (5,0kW Heizleistung)
A +2°C/ W 45°C = COP 2,44 (5,3kW Heizleistung)
A +7°C/ W 45°C = COP 2,94 (6,8kW Heizleistung)

A -15°C/ W 55°C = COP 1,17 (2,8kW Heizleistung)
A -7°C/ W 55°C = COP 1,53 (3,8kW Heizleistung)
A +2°C/ W 55°C = COP 1,93 (5,1kW Heizleistung)
A +7°C/ W 55°C = COP 2,16 (6,0kW Heizleistung)

Um einen Vergleich zu haben, hänge ich noch die Leistungsdaten der 400V~ 10kW Außeneinheit an.
 
Wie Ihr sehen könnt, hängt viel vom jeweiligen Nutzungsverhalten bei der Warmwasserbereitung, der benötigten Vorlauftemperatur für den Heizbetrieb und der länge bzw. den Tiefsttemperaturen des jeweiligen Winters ab. Im Fall von jeanette1978 handelt es sich um ein 180m² Haus. Je nachdem wie tief die Außentemperatur und wie hoch die benötigte Vorlauftemperatur ist, sinkt die Leistung und damit steigen wiederum die Betriebsstunden der Wärmepumpe.

@richtigeinstell:

Auf welche Grundlage sich die CO2-Emmissionsangabe in der von @Heizing angehängten Information bezieht, ist im Blatt selbst nicht beschrieben. Die bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Strom durchschnittlich entstehende CO2-Menge sinkt von Jahr zu Jahr. Je nachdem woraus der Strom erzeugt wird, ist der CO2 Emissionswert unterschiedlich hoch. Wäre bei den CO2 sparenden AKW´s nicht das Problem der Endlagerung des Atommülls und die Gefahren die von ihnen ausgehen, würden diese wohl weiter betrieben werden.

Die Behauptung das Öl langfristig gesehen billig ist, kann ich absolut nicht teilen. Nur weil aktuell die Preise beim Öl rasant gefallen sind, braucht wohl keiner davon auszugehen, dass dies dauerhaft so bleibt. Es konnte auch nicht wirklich vorhergesehen werden, dass es überhaupt soweit kommt.

Beste Grüße °fl

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Leistungsdaten Typ AWB 201.C10, AWB-AC 201.C10, AWT-AC 221.B10, AWT-AC 241.B10.PNG
29 ANTWORTEN 29
Hallo eanette1978,
welche Heizkurve, Neigung ist denn eingestellt. Ich tippe auf eine Fußbodenheizung? Welche Wassertemperatur?
VG MoPo
Da ich ein Laie bin, gehe ich davon aus, dass Sie die Heizkennlinie meinen, diese ist auf 0,4 darunter die Zahl -1 eingestellt.
Wir haben Fußbodenheizung. Warmwasser 49°, Raumtemperatur 20°.

Schöne Grüße und besten Dank für die schnelle Bearbeitung.
Hallo jeanette1978,

ob die Verbrauchsdaten korrekt sind, kann ich nicht beurteilen. Diese sind abhängig von der Größe des Hauses, ob die Einstellungen den Anlagenbedingungen entsprechen und deinem/ euren Nutzungsverhalten.

Ist es tatsächlich so, dass der Ventilator dauerhaft an ist oder nimmst du nur an, dass es so ist?

Beste Grüße °fl
Größe des Hauses 180qm. 3 Liter Haus. Wärmepumpe 5,6 kw. Wärmepumpe hat einen separaten Zähler. Warmwasserverbrauch gering.
Nach unseren Beobachtungen an den vergangenen Wochenenden ist der Ventilator ständig an, sowie auch heute ununterbrochen seit 6 Uhr.
Auch unsere Nachbarn haben das öfters beobachtet. AUCH an den vergangenen wärmeren Tagen lief der Ventilator kontinuierlich durch.
Ist das normal?
Betriebsstunden des Verdichters 1873
Auszug aus dem Betriebstagebuch
Kw T.in T.out WP 1
3 -9,0 -18,0 44h
2 -6,0 -11,0 107h
1 -3,0 -7,0 160 h
53 0,0 -7,0 135 h
Warte immernoch auf Beantwortung meine letzten zwei Beiträge.
Hallo jeanette1978,

sollte nur der Ventilator dauerhaft laufen und der Verdichter der Wärmepumpe nicht in Betrieb sein, ist dies nicht normal. In diesem Fall empfehle ich dir, dich an deinen Fachbetrieb zu wenden. Dieser kann dann bei Bedarf einen Servicetechniker unseres Technischen Dienstes beauftragen.

Die von der Wärmepumpe produzierte Wärmemenge muss in diesem Zeitraum auch abgegeben worden sein. Ist bei dir ein Wärmemengenzähler verbaut um dies zu überprüfen?

Beste Grüße °fl

Vom Zahlenfreak eine Bierdeckelberechnung zur Abschätzung:

Ein Dreiliterhaus benötigt gemäß Frauenhofer Institut 30 KW pro Quadratmeter und Jahr. 10 KW=1 Liter Öl = 1 m3 Erdgas => somit sind 3 Liter Öl 30 KW.

https://www.energie-sparhaus.de/hausbau/energiesparhaus/3-liter-haus

Bei 180 qm x 30 KW sind das 5400 KW/ Jahr. Vereinfachte Annahme: man heizt nur 5 Monate und 7 Monate reicht die Passivhausisolierung die ja soviel sparen soll. Also dann benötigt man 5400 KW über 5 Monate und erhält 1080 KW für die fünf Heizmonate im Durchschnitt. Das macht 36 KW/Tag. Davon kommen 25% über den Strom der Wäremepumpe und 75% über die Luft/Erde/…

Deine Wärmerückgewinnungsanlage benötigt ca. 3 KW (140 Watt x 24 Stunden) Strom pro Tag, wenn sie ständig läuft. Da Du 38KW Strom je Tag verbrennst scheint die Wärmepumpe keine Wärme zu pumpen und Du heizt zu 100% elektrisch. Die 36KW + 3 KW sind ja **bleep** genau an deinen 38 KW/Tag. 

Deine Werte mit 1800 KW scheinen zwar hoch, wenn man das aber mal googelt bist Du eher gut bedient. Die rechnen mit 1/3 Stromanteil bei der Wärmeerzeugung: http://www.energie-experten.org/heizung/waermepumpe/leistung/stromverbrauch.html

Hi Jeanette, die Einstellung 0,4 ist gut. Auch die anderen Werte sind in Ordnung eingestellt.
Gibt es einen Pufferspeicher und Solarthermie?
VG MoPo

ich sehe gerade, daß Du eine Luftwärmepumpe hast - hatte ich zuvor überlesen 😉  Smiley (überrascht)

Somit ist alles klar: Es ist zurzeit sehr kalt und nachts sogar in den meisten Teilen Deutschlands unter Null Grad. Gleichzeitig ist der Wärmebedarf im Haus nun am höchsten. Wo soll denn die Wärme in der Luft herkommen? Ist ja arktisch kalt. Somit kommt (fast) die gesamte "Wärme" aus dem elektrischen Strom und die Bierdeckelrechnung von oben hat das ja gezeigt. Paßt genau.

In der Übergangszeit macht eine Wärmepumpe zum Heizen ja Sinn; tagsüber warm und nachts kalt. Im Sommer gibt's heißes Brauchwasser. Mein Vater hatte in den 90ern eine Wärmepumpe mit unterstützendem Gasbrenner eingebaut. 10.000 Mark Kosten (das war damals noch richtig Geld), ein bißchen Steuerabschreibung zur Förderung und das alles weil es ja in 30 Jahren kein Öl mehr geben sollte. Der Stromverbrauch ging hoch aber insgesamt waren noch 400 Mark jährlich über. Wurde anfangs teilweise durch Repararturen für Kinderkrankheiten geschmälert. Im Jahr 2000 haben wir sie rausgerissen, da Strom zu teuer wurde und eine zuverlässige Gasheizung eingebaut. Das wurde unter "Lehrgeld" gebucht. Dann war in der Übergangszeit das Duschwasser auch wieder schön heiß und nicht so lauwarm (ist heute sicher besser duch neue Technik). 35 Jahre später ist uns das Öl immer noch nicht ausgegangen. Na sowas Frustrierte Smiley

"Heizing" hat mir gerade einen Artikel von Junkers Heizgeräte zugesendet (siehe meine eigene Frage in der Community). Darin steht, daß eine kWh Strom 3x soviel CO2 verursacht wie 1 kWh Gas. Wenn eine Wärmepumpe wie im anderen obigen Artikel 1/3 der Wärmeenergie aus Strom gewinnt, dann war das im Bezug auf CO2 eine Nullrunde. Und jetzt schalten wir auch noch die CO2 sparenden AKWs alle ab. Da Strom mit 25 Cent das Dreifache des Gaspreises von 8 Cent kostet ist es in den Verbrauchskosten auch eine Nullrunde. (Im Vergleich zu Öl hätte man sogar noch mehr als die Hälfte je kWh gespart; dafür kommt der Schorni öfters). Die finanzielle Differenz kommt nur aus den Investition-, Wartungs- und Reparaturkosten. Nix gespart und die Welt auch nicht gerettet 😞

Im Harz habe ich einen Kollegen, der wärmt die Außenluft durch zwei 20m lange Erdrohre, führt sie über einen Wärmetauscher mit der Abluft (600 Euro Stromkosten) und heizt noch mit 2000 Liter Öl für 700Euro im Jahr drauf. Somit kosten ihn Heizung und Warmwasser für 4 Personen in seinem 500qm Palast (450qm beheizt) rund 1400 Euro. Bei Dir wäre das dann wohl um die 600 Euro. Wenn man bedenkt, daß es im Harz immer  kälter ist als in den meisten Gegenden, wird's bei Dir eher weniger. Man muss etwas einbauen, das wenig Strom braucht so wie es im erwähnten Werbeblättchen von Junkers auch steht. Also keine Kompressoren oder Pumpen.

Klingt doof ist aber so. 

Erdgas ist mit einer Ausnahme im Langfristvergleich nicht billig; Öl ist es: http://www.fastenergy.de/heizoelpreis-gaspreis.htm

Anders formuliert: 38kWh/Tag sind für ein "normales" Haus (100-200qm) definitiv zu viel.

da scheint entweder an der hydraulik, an den Einstellungen oder an der Anlage etwas nicht zu stimmen. Wo wohnst du?

Hallo Mitschreiber,

dass die Wärmepumpe von jeanette1978 Ihre produzierte Wärme zu 100% aus Strom gewinnt (COP 1,0) ist falsch. Du verwirrst den TE damit vermutlich.

Richtig ist, dass der COP bei Luft-Wasser-Wärmepumpen mit sinkender Außentemperatur sinkt. Im Fall von @jeanette1978 handelt es sich um ein Vitocal 222-S Splitgerät, mit einer 7kW Außeneinheit. Diese Außeneinheit funktioniert bis zu einer Lufteintrittstemperatur von -15°C und erst danach muss, falls kein anderer Wärmeerzeuger vorhanden ist, zu 100% über den integrierten 9kW Durchlauferhitzer geheizt werden. Je nach Typ und Leistungsklasse der Wärmepumpen, gibt es hier natürlich unterschiede.

Bei der Außeneinheit von jeanette1978 hängt die Entwicklung des COP´s aber nicht nur von der Lufteintrittstemperatur ab, sondern auch von der benötigten Vorlauftemperatur. Bei der maximal möglichen Vorlauftemperatur und -15°C Lufteintritt sinkt der COP auf 1,17. Bei 35°C Vorlauf liegt er bei 2,06. In der nachfolgenden Übersicht, könnt Ihr euch die Entwicklung des COP´s nach den jeweiligen Temperaturen einmal ansehen:

A -15°C/ W 35°C = COP 2,06 (5,2kW Heizleistung)
A -7°C/ W 35°C = COP 2,49 (6,6kW Heizleistung)
A +2°C/ W 35°C = COP 3,24 (5,6kW Heizleistung)
A +7°C/ W 35°C = COP 4,35 (8,38kW Heizleistung)

A -15°C/ W 45°C = COP 1,59 (4,3kW Heizleistung)
A -7°C/ W 45°C = COP 2,11 (5,0kW Heizleistung)
A +2°C/ W 45°C = COP 2,44 (5,3kW Heizleistung)
A +7°C/ W 45°C = COP 2,94 (6,8kW Heizleistung)

A -15°C/ W 55°C = COP 1,17 (2,8kW Heizleistung)
A -7°C/ W 55°C = COP 1,53 (3,8kW Heizleistung)
A +2°C/ W 55°C = COP 1,93 (5,1kW Heizleistung)
A +7°C/ W 55°C = COP 2,16 (6,0kW Heizleistung)

Um einen Vergleich zu haben, hänge ich noch die Leistungsdaten der 400V~ 10kW Außeneinheit an.
 
Wie Ihr sehen könnt, hängt viel vom jeweiligen Nutzungsverhalten bei der Warmwasserbereitung, der benötigten Vorlauftemperatur für den Heizbetrieb und der länge bzw. den Tiefsttemperaturen des jeweiligen Winters ab. Im Fall von jeanette1978 handelt es sich um ein 180m² Haus. Je nachdem wie tief die Außentemperatur und wie hoch die benötigte Vorlauftemperatur ist, sinkt die Leistung und damit steigen wiederum die Betriebsstunden der Wärmepumpe.

@richtigeinstell:

Auf welche Grundlage sich die CO2-Emmissionsangabe in der von @Heizing angehängten Information bezieht, ist im Blatt selbst nicht beschrieben. Die bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Strom durchschnittlich entstehende CO2-Menge sinkt von Jahr zu Jahr. Je nachdem woraus der Strom erzeugt wird, ist der CO2 Emissionswert unterschiedlich hoch. Wäre bei den CO2 sparenden AKW´s nicht das Problem der Endlagerung des Atommülls und die Gefahren die von ihnen ausgehen, würden diese wohl weiter betrieben werden.

Die Behauptung das Öl langfristig gesehen billig ist, kann ich absolut nicht teilen. Nur weil aktuell die Preise beim Öl rasant gefallen sind, braucht wohl keiner davon auszugehen, dass dies dauerhaft so bleibt. Es konnte auch nicht wirklich vorhergesehen werden, dass es überhaupt soweit kommt.

Beste Grüße °fl

Leistungsdaten Typ AWB 201.C10, AWB-AC 201.C10, AWT-AC 221.B10, AWT-AC 241.B10.PNG
An Flo Schneider,

ich bitte um Beantwortung der Beiträge:

Größe des Hauses 180qm. 3 Liter Haus. Wärmepumpe 5,6 kw. Wärmepumpe hat einen separaten Zähler. Warmwasserverbrauch gering.
Nach unseren Beobachtungen an den vergangenen Wochenenden ist der Ventilator ständig an, sowie auch heute ununterbrochen seit 6 Uhr.
Auch unsere Nachbarn haben das öfters beobachtet. AUCH an den vergangenen wärmeren Tagen lief der Ventilator kontinuierlich durch.
Ist das normal?

Betriebsstunden des Verdichters 1873
Auszug aus dem Betriebstagebuch
Kw T.in T.out WP 1
3 -9,0 -18,0 44h
2 -6,0 -11,0 107h
1 -3,0 -7,0 160 h
53 0,0 -7,0 135 h

Diese verbraucht täglich ca. 38 kW (bis jetzt 1800 kw). Unabhängig von der Aussentemperatur ist die Vorlauftemperatur kontinuierlich zwischen 28 und 30 Grad, Rücklauftemperatur bis 2 -3 Grad niedriger. EGAL ob draußen -10 oder + 10 Grad sind, dazu muss man sagen, dass der Ventilator dauerhaft an ist.

Bei dem Verkaufsgespräch sagte man uns, dass der Ventilator im Winter höchstens 6 Stunden täglich im Betrieb wäre. Das hat sich bis jetzt nicht bestätigt. Die Ruhepausen des Ventilators sind nicht mal so lang.


Hallo,
bei uns ist es zZt. ählich...Gleiche WP
Die Anlage läust rund um die Uhr mit einem Vorlauf von 28/29° . Wir hatten in den letzten Tagen um die -16°
Werde das weiter beobachten

Hallo jeanette1978,

auf deine Fragen habe ich bereits beantwortet.

"sollte nur der Ventilator dauerhaft laufen und der Verdichter der Wärmepumpe nicht in Betrieb sein, ist dies nicht normal. In diesem Fall empfehle ich dir, dich an deinen Fachbetrieb zu wenden. Dieser kann dann bei Bedarf einen Servicetechniker unseres Technischen Dienstes beauftragen.

Die von der Wärmepumpe produzierte Wärmemenge muss in diesem Zeitraum auch abgegeben worden sein. Ist bei dir ein Wärmemengenzähler verbaut um dies zu überprüfen?"

Da deine Wärmepumpe modulierend arbeitet, kann es durchaus sein, dass sie bei diesen Temperaturen länger im Betrieb ist. Wenn du dir unsicher bist, ob der Betrieb so wie er jetzt ist, in Ordnung ist, solltest du dich an deinen Fachbetrieb wenden. Dieser kann, wie bereits geschrieben, bei Bedarf einen Servicetechniker unseres Technischen Dienstes beauftragen.

Beste Grüße °fl

Also so wie ich das sehe, arbeitet die WP bereits mit e-Stab. Dies erkennt man daran, daß bei tieferen Temperaturen die WP weniger läuft. Wenn es wieder wärmer wird ändert sich auch wieder das Verhalten der WP, wie oben ja auch schon beschrieben. Vielleicht kann man da noch was einstellen? Ich bin da aber jetzt überfragt.
Kw T.in T.out WP 1
3 -9,0 -18,0 44h
2 -6,0 -11,0 107h
1 -3,0 -7,0 160 h
53 0,0 -7,0 135 h
VG MoPo
Unsere Wärmepumpe läuft ab ca 3 Grad Außentemperatur durch : 24/7 (Lüfter + Kompressor auf fast niedrigster Stufe, VL zwischen 25-28 Grad).
Wärmebedarf passt für mich ganz gut. Verbrauch ca 11-13kWh mit nem COP von knapp 3 (inkl. Warmwasser). Also ca. 30-40 kWh Thermisch.

Laufzeit von nur 6h je Tag im Winter halte ich für widersinnig. Dann müsste die Anlage ja innerhalb von 6 h die 30kWh thermisch liefern, also 5kW. Mmmh, das wäre 6h Volllast verglichen mit 24h Teillastfall (von daraus resultierenden Schwankungen der FB Temperatur abgesehen hat die Modulation der WP (=Teillast) ja hoffentlich Vorteile.

@Flo_Schneider:
Danke für die Übersicht der COP und der Temperaturen, habt ihr das auch noch eine Temperatur "flacher"? ( also für 25 und 30 Grad Vorlauf - auch wenn es keine Norm dafür gibt).
Wie verhält sich eigentlich der COP im Teillastfall?
Gemessen wird ja bei 5K Spreizung - ich komme aber aktuell nur auf 2-2.5K (bei 900l/h Durchfluss) und ca 25% Leistung (20 / 127stel beim auslesen des Wertes 😉
Wir wohnen im Kreis Gütersloh. (BIELEFELD)
An Flo Schneider
Ich gehe davon aus, dass der Verdichter, das Symbol über dem Ventilator im Display erscheint. Dieser ist immer sichtbar.
Ursprüngliche Frage: Wie kann das sein, dass Verbrauch, egal ob bei -10° / +10° immer der selbige ist? Ist das normal? Ich als LAIE würde den Verbrauch bei niedrigeren Temperaturen höher einschätzen, nicht gleichbleibend!
WIR haben eine 5,6 kw WP und nicht eine 7 kw WP wie Sie das in Ihrem vorherigen Beitrag erwähnt haben.
IST ein Stromverbrauch von 38 kW täglich (DURCHSCHNITTLICHER Verbrauch seit Oktober 2015) normal?
Wir wenden uns an Sie als Fachberater, da wir der Meinung sind, dass die leienhaften externen Handwerker nicht wirklich Ahnung bei der Inbetriebnahme/Einstellung hatten.

Ich kann deine Mail nicht aufmachen. Bitte nochmal an
Jeanette-lm@live.de senden
Hallo jeanette1978,

bitte hab Verständnis, dass ich aus der Ferne keine konkreten Aussagen zu deinem Stromverbrauch treffen kann. Wie ich es bereits versucht habe zu erklären, hängt alles überwiegend vom eigenen Bedarf und den Vorlauftemperaturen ab, die die Wärmepumpe liefern muss. Solltest du dir unsicher sein, ob es korrekt ist, kann ich dir nur empfehlen, dich an deinen Fachbetrieb zu wenden. Dieser kann bei Bedarf einen Servicetechniker unseres Technischen Dienstes beauftragen.

Laut deinem Lieferschein hast du eine A07 Außeneinheit (7kW) bekommen. Die von dir angegebenen 5,6kW beziehen sich auf 2°C Lufteintrittstemperatur bei einer Vorlauftemperatur von 35°C. Die 7kW gehören zur Typenbezeichnung. Wie du bei meinen Aufzeichnungen erkennen konntest, hat dein Gerät je nach Temperatur einen anderen Leistungsbereich.

@MoPo: Bei den von jeanette1978 angegebenen Temperaturen aus dem Betriebstagebuch musst du vorsichtig sein. Die dort angezeigten Temperaturen sind jeweils auf den niedrigsten Wert der Woche bezogen und nicht der Durchschnitt. Die Kalenderwoche 3 muss bei der Betrachtung komplett außen vor gelassen werden, da diese ja noch nicht abgeschlossen ist.

@Bellemann: Für 25 oder 30°C Vorlauftemperatur kann ich dir leider keine Daten geben, diese liegen nicht vor. Der COP bleibt bei der Modulation in etwa gleich.

Beste Grüße °fl

Hallo richtigeinstell ,

der Preisvergleich ist so nicht zutreffend:

Heizöl hat einen Brennwert von 10,6 kWh/l

http://heizkostenrechner.eu/heizwert-brennwert-tabelle.html

Folglich sind 3000l Öl =31.800 kWh HS Gas und nicht 33.450 kWh. Dass sieht der Vergleich schon für Gas besser aus.

Es ist ein beliebter Trick der Öllobby, Heizwerte zu vergleichen, es sind aber gar keine Heizwertgeräte mehr neu zulässig. Im Vollkostenvergleich (Gerätenschaffung Aufstellungsraum) schneidet Gas bisher immer günstiger ab, sollten diese niedrigen Ölpreise anhalten, wird auch der Gaspreis nachgeben

Hier mal einen Vollkostenvergleich, allerdings noch zu den alten Preisen.
http://www.viessmann-community.com/viessmann/attachments/viessmann/qanda_anlagenbetreiber/3419/1/sca...

Deinen Überlegeungen zur Luftwärempumpe kann ich größtenteils zustimmen. Solang man nicht gerade ein Passivhaus hat, rate ich von LWP im Normalfall ab.

Gruß
Heizing

Hallo @Flo_Schneider,

der von mir genannte, 10 Jahre alte Artikel gibt zwar keine Quelle an, die Werte passen aber schon vgl. hier

http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/strom-waermeversorgung-in-zahle...

Strom ca. 600g /kWh, Gas ca. 200 g/kWh also Faktor 3

Du weist richtigerweise darauf hin, dass die Faktoren heute für EnEV-Berechnungen niedriger angesetzt werden. Dies ist aber letztlich ein Erfolg der Wärmpumpenlobby. Wenn die WP viel Strom braucht, also im Winter und Nachts ist sehr wenig erneuerbarer Strom im Netz. Im Sommer wenn die WP meist ruht, dagegen sehr viel. Man müsste diese Faktoren eigentlich mit dem Lastprofil der WP abgeglichen und dann reale Werte ansetzen. Ein Durchschnittswert im Jahresverlauf sagt wenig aus.

Zum Thema Atomkraft: wegen der Sicherheit könnte man die Anlagen weiterbetreiben, Todesfälle durch Autos unf Luftverschmutzung sind viel extremer. s. hier https://www.mpg.de/9404032/sterberate-luftverschmutzung-todesfaelle
35.000 vorzeitige Todesfälle allein in Deutschland. Heizen durch den höheren Strompreis viele Leute die eine E-Speicherheizung hatten stattdessen nun mit einem Holzofen, wird das die Todesfälle viel extremer ansteigen lassen, als die ein Kernkraftwerk jemals getan hätte. Letztlich geht es bei diesen ganzen Thema nur um Populismus und welches Thema die Presse und Politik gerade setzen.


Gruß
Heizing
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